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Flughafen Braunschweig: Bau für Batterieforschung beschlossen

Auf rund 3.700 Quadratmetern Fläche sollen in Braunschweig am Forschungsflughafen zukünftig rund 150 Wissenschaftler an der Produktion zukünftiger Generationen von Batterien und Brennstoffzellen forschen.

Archivfoto
Archivfoto Foto: Alexander Dontscheff

Braunschweig. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat heute die Förderung des Forschungsbaus „Center for Circular Production of Next Batteries and Fuel Cells“ (CPC) final beschlossen. Das berichtet das Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur.


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Auf rund 3.700 Quadratmetern Fläche sollen in Braunschweig am Forschungsflughafen zukünftig rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Produktion zukünftiger Generationen von Batterien und Brennstoffzellen forschen. Für den Bau und dessen Ersteinrichtung stellen der Bund und das Land Niedersachsen gemeinsam knapp 53 Millionen Euro zur Verfügung, beide tragen jeweils die Hälfte der Kosten.

Großer Schritt für die Forschung


„Das ist ein großer Schritt für die Spitzenforschung in unserem Land“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Wissensvorsprung in diesem Sektor ist eine strategische Voraussetzung für den Übergang zu sauberer Energie. Er schafft Innovation und Arbeitsplätze. Ich gratuliere den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der TU Braunschweig, die mit ihrem Wirken zu diesem Erfolg beigetragen haben, der uns in Niedersachsen den Weg in die Energiewende ebnen wird.“

Das CPC soll die international sichtbare Position der Batterie- und Brennstoffzellen- Forschung in der Region Braunschweig langfristig sichern. Die räumliche Nähe der Energiesystemforschung zur Fahrzeug- und Luftfahrtforschung soll eine Grundlage für die Einwerbung weiterer großer Verbundvorhaben bilden. „Viele Materialien, die wir für die Produktion von Energiespeichern brauchen, sind in Deutschland rar, zum Beispiel Lithium. Ziel der Forschung in Braunschweig wird es sein, eine Kreislaufwirtschaft von Energiespeichern zu entwickeln, die uns dabei unterstützt, technologisch souverän zu werden“, so Thümler.


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