Politik

Frauen für „Mehr! Respekt, Gerechtigkeit, Solidarität“


Unter dem Leitspruch „Mehr! Respekt, Gerechtigkeit, Solidarität“ trafen sich 211 Delegierte auf der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in der Messehalle in Magdeburg. Foto: Simone Wilimzig-Wilke
Unter dem Leitspruch „Mehr! Respekt, Gerechtigkeit, Solidarität“ trafen sich 211 Delegierte auf der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in der Messehalle in Magdeburg. Foto: Simone Wilimzig-Wilke

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30.06.2016




Braunschweig/Magdeburg. Unter dem Leitspruch „Mehr! Respekt, Gerechtigkeit, Solidarität“ trafen sich 211 Delegierte auf der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in der Messehalle in Magdeburg.

Eine fünfköpfige Delegation des ASF Bezirks Braunschweig war auch dieses Mal aktiv beteiligt. Mit Kerstin Maak für die Antragskommission und Nadine Muthmann in der Mandatsprüfungskommission, sowie der ASF Vorsitzenden des Bezirks, Simone Wilimzig-Wilke, im Bundesausschuss ist die Braunschweiger ASF Delegation in den Gremien gut vertreten gewesen. Die Braunschweiger Anträge: „Integration und Teilhabe von Flüchtlingskindern und Jugendlichen“ und Unterstützung und Bildungsperspektiven – für ein gesetzliches Mindestalter für Ehen“ aus dem Themenbereich „Zukunft ist Vielfalt“, die von der ASF Vorsitzenden eingebracht worden sind, konnten durch die Antragskommission unterstützt mit großer Mehrheit beschlossen werden!

Generalsekretärin Dr.Katarina Barley kam nach Magdeburg um mit den Frauen zum Themenbereich „ Mehr Demokratie!“ zu diskutieren. Bei ihrer Ansprache würdigte sie die ASF mit folgenden Worten: „Die ASF ist die wichtige Stimme in der SPD, wenn es um Belange von Frauen geht. Das Motto der diesjährigen Bundeskonferenz „Mehr! Respekt, Gerechtigkeit, Solidarität“ bringt die Haltung der ganzen SPD in dieser Frage auf den Punkt Bei unserem gemeinsamen Kampf für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern gibt es noch viel zu tun. …“.
Darüber hinaus positionierte sie sich ebenso zum Thema Fracking, indem sie hervorhob, dass die Gesundheit der Menschen und die Natur über wirtschaftlichen Interessen stehen und deshalb kein gefährliches Fracking wie in den USA Zustimmung in Deutschland erhalten darf. Sie befürwortet neue Gesetze und strengere Auflagen für die Erdgasförderung.

Die langjährige, mit 92,9 Prozent wiedergewählte ASF Bundesvorsitzende, Elke Ferner forderte in ihrer Rede eine zügige Einigung bei aktuellen Diskussionen wie der Lohngerechtigkeit. Die Eröffnungsrede zum Themenfeld: „Nachhaltigkeit ist weiblich“ ist von Barbara Hendricks MdB, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vorgestellt worden. Zum Antrag: Verbot von Glyphosat aus dem Landesverband Thüringen erläuterte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Dass Glyphosat negative Auswirkungen auf die Umwelt hat, ist nachgewiesen. Das muss bei der Zulassung umfassend berücksichtigt werden", und ergänzte „Vor dem Hintergrund nach wie vor bestehender Unsicherheiten über die gesundheitlichen Risiken von Glyphosat werden die SPD-geführten Ressorts einer Verlängerung für die Zulassung von Glyphosat nicht zustimmen". Besonders erfreulich ist das Ergebnis der ASF Bundesvorstandswahl. Elke Ferner führt mit vier Stellvertreterinnen und sechzehn Beisitzerinnen den neuen Bundesvorstand. Die für den Bundesvorstand nominierte Kandidatin aus Weser Ems, Sophia Ulferts-Dirksen, ist erneut in den Bundesvorstand gewählt worden. Mit der jungen Hannoveraner Kandidatin, Afra Gamoori, hat der neue ASF Bundesvorstand erstmals wieder zwei Mitglieder aus Niedersachsen. Wir freuen uns mit den beiden gewählten Kandidatinnen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die Ziele der Gleichberechtigung von Frauen und Männern.


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