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Gerichtsverfahren: Kita-Leiterin soll fast 20.000 Euro veruntreut haben

Vor dem Amtsgericht Braunschweig wird am Montag ein Verfahren gegen die ehemalige Kita-Leiterin verhandelt. Die Anklage geht von 149 Kaufvorgängen aus, die für private Zwecke genutzt worden seien.

Amtsgericht Braunschweig. Foto: Christina Balder
Amtsgericht Braunschweig. Foto: Christina Balder

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01.08.2020

Braunschweig. Am Montag, 3. August um 9:30 Uhr wird am Amtsgericht Braunschweig ein Verfahren gegen eine Angeklagte wegen Untreue verhandelt. Es sind zwei Zeuginnen geladen. Der Angeklagten, einer ehemaligen Kita-Leiterin im westlichen Ringgebiet, wird zur Last gelegt, private Anschaffungen auf Kosten der Kita getätigt zu haben. Dies berichtet das Amtsgericht Braunschweig.


Die Angeklagte war Leiterin einer Kindertagesstätte im westlichen Ringgebiet in Braunschweig und soll in dieser Eigenschaft in der Zeit von Januar 2016 bis Juni 2017 in 149 Fällen ihre Verfügungsmacht über das Konto der Kindertagesstätte dahingehend missbraucht haben, dass sie Anschaffungen für eigene und private Zwecke getätigt habe. Die Anklage geht von 149 Kaufvorgängen aus, bei welchen die Angeklagte das Konto der Kindertagesstätte belastet haben soll, jedoch der Zweck der Käufe nicht der Kindertagesstätte zugeordnet werden könne. Insgesamt sei ein Schaden von über 19.700 Euro entstanden.


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