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Geteilte Klassen im neuen Jahr - An Grundschulen gilt Maskenpflicht

Alle weiterführenden Schulen starten ab Januar ins Szenario B. Grundschulen bleiben nach den Weihnachtsferien im eingeschränkten Regelbetrieb, für die Schüler gilt allerdings eine allgemeine Maskenpflicht. Für Kitas gibt es keine Änderungen.

von Marvin König


(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Pixabay

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15.12.2020

Region. Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen starten an allen weiterführenden Schulen nach den Weihnachtsferien im Szenario B. An den Grundschulen wird das neue Jahr im eingeschränkten Regelbetrieb beginnen, jedoch herrscht an den Grundschulen dann eine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht. Diese Regelung soll bis zum Ende des Schulhalbjahres am 31. Januar gelten. Das und weitere Details für den Schulbetrieb im neuen Jahr gab Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Dienstag bei der Landespressekonferenz in Hannover bekannt.



Schülerinnen und Schüler der 13. Schuljahrgänge, für die Abiturprüfungen anstehen, verbleiben im Präsenzunterricht nach Szenario A, tragen allerdings eine Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches werden im eingeschränkten Regelbetrieb nach Szenario A beschult, auch hier unter Ausweitung der Maskenpflicht auf den Unterricht. Sollte das jeweils zuständige Gesundheitsamt an einer Grundschule eine Infektionsmaßnahme verhängen und mindestens einer Klasse Quarantäne verordnen, wechselt die Schule unverzüglich für zwei Wochen in das Szenario B.

"Wir erhöhen präventiv die Schutzvorkehrungen"


Zum 2. Schulhalbjahr soll wieder auf die ausdifferenzierte, inzidenzbasierte Systematik der aktuell gültigen Verordnung zurückgegriffen werden. Dabei gelte es, die Erfahrungen aus dem ersten Schulhalbjahr und insbesondere die Infektionslage im Januar zu berücksichtigen, so Minister Tonne. Er erklärt weiter: "Wir erhöhen damit präventiv die Schutzvorkehrungen im Schulbereich und ziehen drei Wochen Sicherheitspuffer ein. Dieser Schritt ist angezeigt, weil wir Anfang des kommenden Jahres nicht verlässlich wissen, wie sich das Coronavirus weiterverbreitet hat, in welchem Ausmaß die Kontaktbeschränkungen wirken und ob sich Silvester gegebenenfalls negativ bemerkbar macht. Zudem kann es sein, dass die dann vorliegenden Neuinfektionszahlen ein verzerrtes Bild abgeben, da über die Feiertage und zwischen den Jahren deutlich weniger getestet wird."

"Szenario C" wird angepasst


Am heutigen Dienstag stellte Minister Tonne außerdem die Pläne vor, das "Szenario C", also den kompletten Übergang in das Distanzlernen, näher zu definieren und mit einem Inzidenzwert zu hinterlegen. "Insgesamt wollen wir die Staffelung der Inzidenzwerte fachlich überprüfen vor dem Hintergrund der Umsetzung des Bildungsauftrages und notwendiger Infektions- und Gesundheitsschutzmaßnahmen", kündigt Tonne an.


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