Grundschule wird für den Ganztagsbetrieb fit gemacht

Erster Spatenstich für Mensa-Neubau ist an dieser Grundschule erfolgt.

Eine Mensa soll an der Grundschule entstehen (Archivbild).
Eine Mensa soll an der Grundschule entstehen (Archivbild). | Foto: Alexander Dontscheff

Braunschweig. Die Grundschule Schunteraue in Kralenriede wird zu einer zweizügigen kooperativen Ganztagsgrundschule erweitert. Dazu wird sie im Bestand umgebaut und erhält ein Mensagebäude. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum hat die Bauarbeiten am heutigen Freitag offiziell mit dem ersten Spatenstich eröffnet, berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung.



"Wir investieren umfangreich in unsere Schulen, um sie durch Modernisierung und Neubau zukunftsfähig zu machen und den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zu erfüllen", sagte der OB. "Das werden wir auch künftig tun. Wir werden unsere Bildungsinfrastruktur weiter ausbauen, um zeitgemäße und gute Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler zu schaffen und zu erhalten. So machen wir Braunschweig als Wohn- und Arbeitsort für junge Familien noch attraktiver."

Für 200 Personen geeignet


Nordwestlich des Bestandsgebäudes wird in Holzkonstruktion mit Sonnenschutzverglasung ein Mensa-Neubau errichtet, der zugleich als Aula für Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen geeignet ist. Das begrünte Flachdach trägt eine Photovoltaikanlage und sein Überstand sorgt für Schatten.

Die Schulkinder können künftig von der Carl-von-Ossietzky-Straße zum Schulgebäude gehen, abseits vom Pkw-Verkehr. Es wird mehr Grünflächen geben, Sitzgelegenheiten und Abstellflächen für Fahrräder und Tretroller. Der Grünbereich hinter dem Gebäude wird vielfältig neu bepflanzt und als Wiesenmulde gestaltet, die starke Regenfälle zwischenspeichern kann. Außerdem sollen eine Kräuterwiese und ein Steingarten geschaffen werden.

Die Räume für die Ganztagsbetreuung werden im Souterrain der Schule eingerichtet. Dank einemintelligenten gemeinsamen Brandschutzkonzept sind nur noch wenige Eingriffe im Bestandsgebäude notwendig.

Eine Rampe wird das neue Mensagebäude barrierefrei erschließen. An das Bestandsgebäude wird auf der Pausenhofseite ein Personenaufzug angebaut, der an allen Geschossen hält und einen rollstuhlgerechten Zugang schafft. Die Gasheizung wird um eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erweitert. Gas soll künftig nur noch bei Spitzenlast zum Einsatz kommen.

Zum Schuljahr 2027/28 sollen Um- und Neubau fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten liegen bei rund 6,725 Millionen Euro.