Grundstein für Erweiterungsbau an der Neuen Oberschule gelegt


Das neue Gebäude werde rund 4,14 Millionen Euro kosten. Symbolbild: Robert Braumann
Das neue Gebäude werde rund 4,14 Millionen Euro kosten. Symbolbild: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

Braunschweig. Das Gymnasium Neue Oberschule (NO) wird erweitert. Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat dazu am Dienstag, 7. Mai, den Grundstein gelegt. Dies berichtet die Stadt Braunschweig.


Der dreigeschossige Bau aus Holzmodulen werde im ersten Bauabschnitt elf Unterrichtsräume umfassen. Steigende Schülerzahlen und die Rückkehr zur gymnasialen Schulzeit von neun Jahren ("G 9") würden die neuen Räume erforderlich machen. An der NO werde es ab kommendem Schuljahr fünf Klassenzüge geben. Außerdem müssten die Jahrgänge fünf und sechs nach der Aufgabe der Außenstelle Bültenweg untergebracht werden.

Wachsende Schülerzahlen


"Die Schülerzahlen wachsen schnell, und entsprechend schnell müssen wir darauf reagieren", sagt Oberbürgermeister Ulrich Markurth. "Weil die Zeit für eine herkömmliche Planung und Bauausführung zu knapp ist, beschreiten wir in diesem Jahr erstmalig den Weg, den Bedarf mit einem Gebäude in modularer, vorgefertigter Holzrahmenbauweise zu decken und damit die Planungs- und Realisierungszeiträume deutlich zu verkürzen. Der Modulbau kann schneller errichtet werden."

Der Modulbau mit elf Unterrichtsräumen und Nebenräumen im ersten Bauabschnitt werde auf dem Grundstück Beethovenstraße/Ecke Mendelssohnstraße errichtet, und befinde sich somit in unmittelbarer Nähe zur NO. Zu den Unterrichtsräumen und dem Raum für die Ganztagsbetreuung kommen eine Lehrerstation, WC’s und Nebenräume, zum Beispiel für Technik. In den Folgejahren erhöhe sich jährlich der Raumbedarf, da die Fünfzügigkeit aufwachse und das Gymnasium wieder einen 13. Schuljahrgang haben werde. Dieser Raumbedarf solle mit sukzessiven Erweiterungen des Modulbaus gedeckt werden.

Dauerhafter Erweiterungsbau in Planung


Das Gebäude werde rund 4,14 Millionen Euro kosten. Durch die angespannte Situation am Baumarkt, insbesondere bei den Ausbaugewerken, werde sich die Fertigstellung vom Schuljahresbeginn in den September verschieben. Ein dauerhafter Erweiterungsbau werde derzeit geplant und stehe erst in einigen Jahren zur Verfügung.

Die Schülerzahlen im Sekundarbereich I (Klassen 5 bis 10) an den Braunschweiger Gymnasien seien bereits in den vergangenen Jahren gestiegen. Aufgrund der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung und der geplanten Baugebiete sei mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Dies zeige die aktuelle Entwicklung: In den jüngeren Schuljahrgängen 5 bis 7 werden im Schuljahr 2018/2019 zwischen 1.040 und 1.114 Kinder im jeweiligen Schuljahrgang beschult, in den höheren Schuljahrgängen 8 bis 10 seien es 909 bis 987. Im Sekundarbereich II komme mit der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren ein weiterer Jahrgang ab dem Schuljahr 2020/2021 hinzu. Dies habe zur Folge, dass die Schülerzahlen an den Braunschweiger Gymnasien insgesamt von 7.928 in diesem Jahr auf insgesamt über 9.000 und perspektivisch im Jahr 2030 sogar auf über 10.000 steigen könnten.


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