Händler akzeptiert kein Bargeld mehr: Die Kunden lieben es

Der Trend habe sich bereits abgezeichnet - dies sei nun der nächste logische Schritt. Andere Händler könnten nachziehen.

von Alexander Panknin


Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Pixabay; regionalHeute.de

Braunschweig. Während sich die Händler bislang freuten, wenn das Geld in der Kasse munter klingelte, zeichnet sich jetzt vielleicht ein neuer Trend ab. Die vergangenen Pandemie-Jahre mit ihren strengen Hygienevorschriften haben es vorgemacht: Die Kartenzahlung wird selbst bei den Deutschen immer beliebet - dabei galt Deutschland bislang als Land der Bargeld-Liebhaber wie fast kein anderes EU-Land. Ein Händler in Braunschweig zog daraus jetzt seine Konsequenzen und die Kunden lieben es wohl.



Seit Montag können Kunden beim Apple-Händler Gravis bundesweit nicht mehr mit Bargeld bezahlen. Dies gilt natürlich auch für die Braunschweiger Filiale in den Schloss-Arkaden.

Das ist der Grund


Barzahlungen seien schon seit rund zwei Jahren bei Gravis zu vernachlässigen, erklärt eine Sprecherin auf Anfrage von regionalHeute.de. Nur ein kleiner einstelliger Prozentanteil zahle dort heute noch bar. Die Entscheidung, komplett auf einen bargeldlosen Verkauf zu setzen, sei nach einer sorgfältigen Prüfung der internen Prozesse und einer erfolgreichen Testphase in ausgewählten Stores getroffen worden.

Es gebe mittlerweile eine überdurchschnittlich große Akzeptanz für das bargeldlose Zahlen, so habe Gravis beobachten können. Für die Kunden bedeute dies, bequem zahlen zu können. Zudem sei es aus Kundensicht einfacher, sicherer und schneller. Es sei schon längst gelernte Praxis: "Daher gehen wir mit diesem Schritt den Weg unserer Kunden aktiv mit. Für uns als Händler ist bargeldloses Zahlen kostengünstiger, einfacher und es ermöglicht schnellere Prozesse. Unmittelbar damit verknüpft ist der Vorteil, dass wir Preise für die Kunden länger stabil halten können."

Erste Eindrücke zeigten, dass die Umstellung von den Kunden überdurchschnittlich positiv aufgenommen werde. Durchaus möglich, dass sich daran nun auch weitere große Händler ein Beispiel nehmen.


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