Hoffnung für die Pavillons? Politik hat das Thema an sich gezogen

Verschiedene Varianten stehen zur Diskussion. Die Interessen aller Beteiligten sollen noch einmal abgewogen werden.

Die beiden Pavillons links sollen verschwinden. Doch es hat sich Protest formiert.
Die beiden Pavillons links sollen verschwinden. Doch es hat sich Protest formiert. Foto: Alexander Dontscheff

Braunschweig. Eigentlich sollten im gestrigen Wirtschaftsausschuss nur die Pläne der Verwaltung zum Abriss zur Kenntnis genommen werden. Doch nach dem sich einiger Protest gegen den Abriss der Verkaufspavillons am Ringerbrunnen formiert hat (regionalHeute.de berichtete), soll das Thema nun doch noch einmal auf den Tisch. Darüber informiert die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, Kreisverband Braunschweig in einer Pressemitteilung.


Auf Vorschlag eines der Pächter und des Ratsherren Björn Hinrichs (CDU) werde nun unter anderem geprüft, das Mietverhältnis nicht zum Jahresende, sondern erst zum Beispiel in zwei Jahren zu beenden, berichtet Antoinette von Gronefeld, Vorsitzende der Mittelstandsunion und Teilnehmerin am Wirtschaftsausschuss.

 Ferner sollen die Interessen aller Beteiligten - sowohl der Pächter wie auch der Anlieger - nochmals abgewogen und sodann eine Vorlage dem Planungs- und Umweltausschuss zur Entscheidung vorgelegt werden und nicht nur dem Wirtschaftsausschuss zur Kenntnis gegeben werden.

Die Pavillons haben auch eine städtebauliche Funktion


Die Verwaltung hatte als Grund für die Kündigung zum Jahresende angegeben, für mehr Platz in der Fußgängerzone sorgen zu wollen. Es kam aber auch zu Sprache, dass die Pavillons seinerzeit errichtet wurden, um den in der Mitte gelegenen Strom-, und Verteilerkasten, der auch in den Plänen der Verwaltung nicht verschwinden, sondern nur verkleinert werden soll, zu verdecken. Seinerzeit habe es sogar Lob für den Architekten für die Lösung gegeben. Eine weitere Alternative, die zur Sprache kam, sei die Pavillons nicht abzureißen sondern nur umzusetzen.


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