Braunschweig. Karstadt am Gewandhaus – längst zu. Bei Galeria im alten Horten-Gebäude am Bohlweg gibt es auch schon lange keinen Kaufhausbetrieb mehr. Geblieben war nach der großen bundesweiten Filialschließungswelle 2023/24 der Galeria-Gruppe allerdings der Karstadt-Standort an der Neuen Straße/Schuhstraße. Dessen Zukunft ist jetzt – gut ein Jahr nach der dritten Insolvenz der Warenhauskette – allerdings erneut in Gefahr.
Laut übereinstimmender Medienberichte, die sich alle auf eine dpa-Meldung beziehen, sollen die Mietverträge von acht Galeria-Standorten neu verhandelt werden – dazu zählt auch der in Braunschweig. Zudem seien jeweils zwei Häuser in Berlin und Köln sowie Standorte in München, Mannheim und Aschaffenburg betroffen. Die dortigen Mietverträge laufen laut Medienberichten mittelfristig aus. Bis wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, sagte eine Sprecherin der Gruppe auf Nachfrage demnach nicht.
Schließungen sind möglich
Offenbar will der Galeria-Konzern die Mietkosten drücken. Die Gespräche sind nach Angaben des Unternehmens bereits angelaufen. Filial-Schließungen als Konsequenz sind wohl nicht ausgeschlossen.

