Kundgebung, Demo, Podiumsdiskussion: Fridays for Future wieder aktiv

Am heutigen Freitag streikten in Braunschweig mehr als 50 Menschen mit Fridays for Future für eine "schnelle und sozial gerechte Energiewende" in der Region.

Symbolbild
Symbolbild | Foto: Anke Donner

Braunschweig. Am heutigen Freitag streikten in Braunschweig mehr als 50 Menschen mit Fridays for Future für eine schnelle und sozial gerechte Energiewende in der Region. Die Aktion startete mit einer Kundgebung auf dem Schlossplatz und setzte sich mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt fort. Darüber berichtet Fridays for Future Braunschweig in einer Pressemitteilung.



Vor dem Kundenzentrum von BS-Energy versammelten sich die Teilnehmer zu einem "Die-In", um auf die aus ihrer Sicht verheerenden Folgen der Nutzung fossiler Energieformen aufmerksam zu machen. Bei einem "Die-In" legen sich Demonstranten in der Öffentlichkeit wie tot auf den Boden.

Podiumsdiskussion auf dem Schlossplatz


Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion auf dem Schlossplatz statt, an der der Umweltdezenent der Stadt Braunschweig Holger Herlitschke, André Voermanek, Ingeneur für erneuerbare Energien, Bernd Engel für die lokale Gruppe der Scientists for Future und Emilie Knapheide als Aktivistin von Fridays for Future Braunschweig teilnahmen. Sie diskutierten über die lokale Umsetzbarkeit einer Energiewende, wie sie Fridays for Future Braunschweig fordert.

Ausbildung im Sommercamp


Emilie Knapheide erklärt: "Die Energiewende ist wichtiger denn je. Das wurde auch in unserer Podiumsdiskussion klar. Obwohl aus wissenschaftlicher Perspektive alles klar ist, fehlen Fachkräfte und es gibt zu viele bürokratische Hürden. Mit unserem Sommercamp haben wir gezeigt, wie es gehen kann. Jetzt ist die Stadt an der Reihe, ihre Aufgabe zu erfüllen." Zuletzt hatte Fridays for Future Braunschweig in Zusammenarbeit mit der Regionalen Energie- und Klimaschutzagentur (reka) ein Sommercamp zur Ausbildung von Hilfskräften für die Montage von Photovoltaikanlagen veranstaltet. In zwei Wochen seien mehr als 20 Hilfskräfte ausgebildet worden, die nun als elektrisch unterwiesene Personen zertifiziert sind.


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