Liegen geblieben: Routinekontrolle offenbart mehrere Straftaten


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin | Foto: Alexander Panknin

Braunschweig. Die Kontrolle eines liegengebliebenen Fahrzeuges am gestrigen Mittwochnachmittag führte zur Einleitung gleich mehrerer Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer. Der 21-jährige Mann gab an, dass der Wagen am Kontrollort kaputtgegangen sei, berichtet die Polizei Braunschweig.


Im Rahmen der Überprüfung stellten die Beamtinnen des Polizeikommissariates Nord fest, dass das angebrachte Kennzeichen nicht ausgegeben war. Das Fahrzeug war weder zugelassen noch versichert.

Da der Verdächtige stark nach Marihuana roch bestand weiterhin der Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss. Nach der erneuten Belehrung floh der Mann zunächst über die Hansestraße, konnte aber von der verfolgenden Polizeibeamtin nach kurzer Strecke vorläufig festgenommen werden.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen kam heraus, dass der 21-Jährige keinen Führerschein besaß. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Beschuldigte gab in seiner Vernehmung neben den aktuellen Taten mehrere Tankbetrügereien zu, die er mit zwei unterschiedlichen Fahrzeugen in den letzten Wochen begangen hatte.

Neben den Verkehrsstraftaten erwarten den jungen Mann nun Verfahren wegen Betrug, Kennzeichendiebstahl und Drogenbesitz.


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