Mit der Laterne durch Braunschweig - Der Hintergrund ist ernst

Die Aktion findet anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar statt.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: regionalHeute.de

Braunschweig. Aufmerksamkeit erzeugen, den Themen Tod und Sterben von Kindern und Jugendlichen mehr Präsenz geben und auf die Belange von Familien mit schwer erkrankten Kindern hinweisen: Das wünschen sich die Mitarbeiter am Kinderhospiz-Stützpunkt Löwenherz in Braunschweig für den 10. Februar, den Tag der Kinderhospizarbeit. Das berichtet der Verein Kinderhospiz Löwenherz e.V. in einer Pressemeldung.



Gemeinsam mit der SONne, dem ambulanten Kinderhospiz-Angebot mehrerer Hospiz-Vereine aus Süd-Ost-Niedersachen, veranstalten die beiden Vereine dazu einen Laternenumzug. Treffpunkt am 10. Februar ist um 17 Uhr bei den Infoständen der beiden Vereine vor den Braunschweiger Schloss-Arkaden. Über spontane Teilnehmer mit Laterne würden sich die Organisatorinnen sehr freuen.

Enttabuisierung des Themas


In ganz Deutschland nutzen viele Menschen, Firmen und Institutionen den Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar, um auf die Situation von Kindern und jungen Menschen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung hinzuweisen. „Wir stehen solidarisch und verlässlich an der Seite der Familien. Wenn sich mehr Menschen für die Unterstützungsangebote der Kinderhospizarbeit interessieren und sich für eine Enttabuisierung des Themas einsetzen, haben wir schon viel erreicht“, hoffen die Organisatoren Tobias Capelle von Löwenherz und Carina Poßberg von der SONne.