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Opfer von Parkbank geworfen: Gewalttätiger Räuber vor Gericht

Dem 31-Jährigen wird auch vorgeworfen, einem Zeugen gegen den Kehlkopf geschlagen und einen Polizisten angegriffen zu haben.

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay

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14.01.2020

Braunschweig. Am heutigen Dienstag beginnt vor dem Braunschweiger Landgericht der Prozess gegen einen 31-Jährigen, der im März vergangenen Jahres in Braunschweig mehrere Straftaten begangen haben soll. Wie das Landgericht mitteilt, wird dem Mann unter anderem Raub, versuchter Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.


Der Angeklagte, der sich derzeit in anderer Sache in Haft befindet, wird beschuldigt, am 3. März 2019 gegen 16.30 Uhr ein unbekanntes,
stark alkoholisiertes und auf einer Parkbank liegendes Opfer gewaltsam von der Bank zu Boden geworfen und diesem die Geldbörse abgenommen zu haben. Anschließend soll der Angeklagte zu Fuß geflüchtet und von drei Zeugen verfolgt und gestellt worden sein. Diesen Zeugen soll es gelungen sein, dem Angeklagten die Geldbörse wieder abzunehmen, wobei der Angeklagte dies durch Schläge gegen die Zeugen zu verhindern versuchte.

Regenschirm gegen Kehlkopf gedrückt


Außerdem steht der Angeklagte im Verdacht, am 17. März 2019 gegen 12.27 Uhr einen 74-jährigen Fußgänger verfolgt, an die Hauswand gedrückt und gewaltsam zu Boden gebracht zu haben. Dort soll sich der Angeklagte auf den Mann gesetzt und dabei dessen Regenschirm stark gegen seinen Kehlkopf gedrückt haben. Dabei habe der Angeklagte versucht, die Geldbörse aus der Hosentasche des Opfers zu ziehen, was durch dessen Gegenwehr und einen einschreitenden Zeugen nicht gelang. Der Angeklagte soll sodann geflüchtet und von zwei Zeugen zunächst ergriffen und festgehalten worden sein. Durch einen gezielten Schlag des 31-Jährigen gegen den Kehlkopf eines der Zeugen, sei es dem Angeklagten gelungen, sich loszureißen und wegzulaufen, allerdings habe er kurze Zeit später von der Polizei festgenommen werden können.

Gegen 17 Uhr habe der Angeklagte im Rettungswagen auf dem Weg in eine Klinik randaliert und versucht, den eingesetzten Polizeibeamten mit seinen Handfesseln zu verletzen. Der Angeklagte soll zum Zeitpunkt der Tat unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben.

Fortsetzungstermine sind für Mittwoch, 15. Januar, Mittwoch, 22. Januar, und Dienstag, 4. Februar, angesetzt.


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