Sie sind hier: Region > Braunschweig >

Braunschweig: Polizei liefert sich Verfolgungsjagd mit Raser auf Drogen



Polizei liefert sich Verfolgungsjagd mit Raser auf Drogen

Als die Autobahnpolizei den Mann kontrollieren wollte, tat er zunächst so, als wollte er anhalten. Dann gab er Gas.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Alexander Panknin

Braunschweig. Am Mittwochnachmittag entschloss sich eine Polizeistreife der Autobahnpolizei, bei einem Audi SQ5 eine allgemeine Verkehrskontrolle durchzuführen. Die Polizeibeamten gaben dem Fahrer auf der A391 das Haltezeichen, um an der Anschlussstelle Braunschweig-Hansestraße halten zu können. Nachdem der Fahrer des Audi der Aufforderung zunächst nachgekommen war, beschleunigte der Mann jedoch sein Fahrzeug und versuchte sich über den Standstreifen der Kontrolle zu entziehen. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Über den Fall berichten die Ermittler in einer Pressemitteilung.



Lesen Sie auch: Mehr Unfälle auf den Autobahnen der Region gemeldet


Das flüchtende Auto sei auf der A 391 in Richtung Süden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h unterwegs gewesen, obwohl in diesem Bereich eine Höchstgeschwindigkeit von nur 80 km/h zulässig ist. Der Fahrer habe dabei alle vorhandenen Fahrstreifen ausgenutzt und setzte seine Fahrt über die A 392 in Richtung Hamburger Straße im Braunschweiger Stadtgebiet fort. Nach einem Wendemanöver fuhr der Mann weiter auf der Hamburger Straße über die Ludwigstraße bis zum Mittelweg, wo die Polizei den 43-jährigen Mann festnehmen konnte. Während der Flucht habe der Fahrer außerdem mehrmals das Rotlicht der Ampelanlage missachtet und sei auch über den Gehweg gefahren.



Auch Drogen im Spiel


Aufgrund seiner Fahrweise leitete die Polizei demnach Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und illegalen Kraftfahrzeugrennen ein. Hinzu käme auch noch ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, da ein Schnelltest auf Betäubungsmittel positiv ausgefallen sei. Personen, die die Fahrt des Mannes beobachtet haben und dadurch gefährlichen Situationen ausgesetzt waren, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei unter der Telefonnummer 0531/476-3715 zu melden.


zum Newsfeed