Runder Tisch "Generalistische Pflegeausbildung" gegründet

Es besteht ein Mangel in der Ambulanten Pflege und Kinderheilkunde. Dies soll nun im Expertenkreis besprochen werden.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Pixabay

Braunschweig. Auf Einladung des Sozialreferates der Stadt kamen vergangene Woche die Schulleitungen der sechs Braunschweiger Pflegeschulen erstmalig zum Runden Tisch "Generalistische Pflegeausbildung" zusammen. Vertreten waren die Berufsfachschule Pflege des städtischen Klinikums Braunschweig, des Herzogin Elisabeth Hospitals, der Helene-Engelbrecht-Schule, der Oskar-Kämmer-Schule, der medi terra Pflegeschule sowie des Bildungszentrums am Marienstift. Dies teilte die Stadt mit.


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Hintergrund sei die zu Beginn des Jahres 2020 erfolgte Zusammenfassung der Pflege-, Kinderkrankenpflege- und Altenpflegeausbildung zu einem gemeinsamen Ausbildungsgang, der Generalistischen Pflegeausbildung. Unter anderem aufgrund eines Mangels an Plätzen für Praxiseinsätze in der Ambulanten Pflege und Kinderheilkunde hatten sich die Schulleitungen an die Stadtverwaltung gewandt.

Situation soll verbessert werden


Durch Recherchen und Gespräche mit Akteuren in zentralen Schlüsselpositionen hätte ein erstes Konzeptpapier erstellt werden können. Darüber hinaus wurde eine Erhebung zu den aktuellen Ausbildungsquoten und Herausforderungen der lokalen Ausbildungsverbünde durch das Sozialreferat durchgeführt. 2021 konnten 80 Prozent der Ausbildungsplätze besetzt werden. Die Qualität soll nun durch zusätzliche Praxiseinrichtungen gesichert und weiter ausgebaut werden. Dr. Jan Weber stellte sich als neuer Koordinator Altenhilfe- und Pflegeplanung der Stadt vor.

Zukünftig soll der Runde Tisch regelmäßig stattfinden. Der Kreis soll um weitere relevante Akteure erweitert werden, um sich über aktuelle Trends und Handlungserfordernisse auszutauschen.


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