Sanierung des Vieweghauses schreitet voran

Nun soll ein riesiger Kran eingesetzt werden.

Archivfoto.
Archivfoto. Foto: Anke Donner

Braunschweig. Am heutigen Dienstag baut das Staatliche Baumanagement Braunschweig einen 65 Meter hohen Kran mitten auf dem Burgplatz auf. Der Grund: Mithilfe des Krans werden am Donnerstag, 6. Oktober, die ersten Teile der neuen Dachkonstruktion über dem Innenhof auf das Vieweghaus gehoben. Diese jeweils rund acht Tonnen schweren Elemente des neuen Dachrandes werden später die neue, flach gewölbte Glaskuppel tragen, die dann das Forum stützenfrei überspannen wird. Dadurch erhalte der Eingangsbereich des kulturhistorisch wertvollen Gebäudes eine offene, zeitgemäße Gestaltung. Dies teilte die Stadt mit.


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„Mit den Bauarbeiten am Vieweghaus kommen wir sehr gut voran“, sagte Thomas Popp, Leiter des Staatlichen Baumanagements Braunschweig. In den vergangenen Monaten hat das Baumanagement die aus den 1980er-Jahren stammende Dachkonstruktion über dem Forum komplett zurückgebaut und alles für die nun anstehende Installation der neuen Dachrandelemente aus Stahl vorbereitet. Die Anbringung der Elemente per Kran wird voraussichtlich zwei Tage dauern. Der Burgplatz wird in dieser Zeit weiterhin zugänglich sein. „Dass die Stahlkonstruktion der Kuppel nun auf den Innenhof des Vieweghauses gesetzt wird, ist ein bewegender Moment. Das Forum unter dem überdachten Hof war und wird wieder ein zentraler Ort der Stadtgesellschaft sein“, so Heike Pöppelmann, Direktorin des Braunschweigischen Landesmuseums.

Sanierung dringend notwendig


Die Sanierung des Vieweghauses ist dringend notwendig. Denn eingehende Untersuchungen im gesamten Gebäude ergaben nicht nur, dass das Glasdach über dem Innenhof ersetzt werden muss. Auch zeigten sich gravierende Mängel an den betriebstechnischen Anlagen und beim Brandschutz. Daher saniert das Staatliche Baumanagement Braunschweig das traditionsreiche Vieweghaus in den nächsten Jahren umfassend und bringt es auf den modernsten Stand der Technik. Zudem werden neue, flexiblere Ausstellungsflächen und Servicebereiche für Besucher*innen geschaffen. Nach derzeitiger Planung sollen die Baumaßnahme und die Neueinrichtung 2027 abgeschlossen sein.


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