Braunschweig. Die Stadt will erneut Fördermittel in Millionenhöhe beim Land Niedersachsen für das Projekt „Campus Donauviertel“ beantragen. Der Kulturpunkt West soll saniert werden. Darüber wurde Planungs- und Umweltausschuss am Mittwoch informiert. Die Entscheidung trifft der Rat am 19. Dezember.
In diesem Jahrwurde der erste Förderantrag des Projektes für einen Neubau des Kinder- und Teeny-Klubs „Weiße Rose“ inklusive des Außengeländes und einer Integrationsmanagerinoder eines Integrationsmanagers über die Richtlinie „Investitionspakt Soziale Integration“ bewilligt. Die Fördermittelhöhe beträgt 2,187 Millionen Euro (regionalHeute.de berichtete).
Der zweite Schritt zur Verwirklichung des „Campus Donauviertel“ist nun die Fördermittelbeantragung für die Sanierung des Bestandsgebäudes Ludwig-Winter-Straße 4 (Kulturpunkt West). Die Sanierungsei von vornherein als zweiter Bestandteil angekündigt gewesen und integraler Bestandteil des „Campus Donauviertel“.
Bei einer Bewilligung über den Investitionspakt würde das Projekt aus der Maßnahmenliste des Integrierten Entwicklungskonzeptes „Soziale Stadt Donauviertel“ komplett herausgenommen. Gemäß der Richtliniesei eine Beschlussfassung der Kommune zur Durchführung und Finanzierung der Maßnahme Voraussetzung zur Förderung. Diese soll nun durch den Rat beschlossen werden.
Kosten von 2,5 Millionen Euro
Die durch den Neubau frei werdenden Räume des Kinder- und Teeny-Klubs „Weiße Rose“ im Gebäude Ludwig-Winter-Straße 4 sollen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Für den Kampus West bestehe somit die Möglichkeit, weitere bereits geplante und von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Donauviertels nachgefragte Aktivitäten und Angebote zu realisieren. Ebenso Inhalt des Förderantrags ist die Beschäftigung eines Integrationsmanagers für den Zeitraum eines Jahres mit Kosten in Höhe von 65.000 Euro.
Eigenanteil von 357.000 Euro
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Der städtische Anteil beträgt 357.000 Euro. Dieser setzt sich zusammen aus nicht förderfähigen Kosten in Höhe von 105.000Euro und dem zehnprozentigen Eigenanteil der förderfähigen Kosten in Höhe von 252.000 Euro. Die restlichen Mittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro werden aus Fördermitteln des Bundes und des Landes finanziert.
Der Rat wird voraussichtlich im Februar 2018 über den Haushalt entscheiden.
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