Sozialverband kümmert sich um Behinderten-Parkplatzsituation


Der Sozialverband Braunschweig knöpft sich Falschparker vor, die unerlaubterweise auf Behindertenparkplätzen stehen. Foto: Sozialverband Braunschweig
Der Sozialverband Braunschweig knöpft sich Falschparker vor, die unerlaubterweise auf Behindertenparkplätzen stehen. Foto: Sozialverband Braunschweig Foto: Sozialverband Braunschweig

Braunschweig. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Braunschweig nimmt sich Falschparker vor. Dies teilt der Verband in einer Pressemitteilung mit.


Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Braunschweig nimmt sich Falschparker vor. Wer in Zukunft unberechtigt auf Behindertenparkplätzen steht, muss damit rechnen, Post an der Windschutzscheibe vorzufinden: „Sie haben meinen Parkplatz. Wollen Sie auch meine Behinderung?“ steht auf den postkartengroßen Zetteln, die kostenlos beim SoVD in Braunschweig erhältlich sind.

Bitteandernorts parken


Auf der Rückseite bittet der Verband um Verständnis dafür, warum Behindertenparkplätze wirklich ausschließlich für Menschen mit Handicap benötigt werden. „Rollstuhlfahrer müssen mobil bleiben können. Das geht nur mit Auto“, weiß auch Regionalleiter Kai Bursie. Nur so sei vollständige und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben machbar, ergänzt er. „Vielen Dank, dass Sie beim nächsten Mal woanders parken“, steht dazu auf der Karte.

Die Karte kann beim SoVD-Beratungszentrum Braunschweig, Bäckerklint 8 (Innenstadt) abgeholt werden. Sie erreichen den SoVD unter 0531/480 760 oder per E-Mail an info@sovd-braunschweig.de. Der SoVD berät und vertritt seine mehr als 5.500 Braunschweiger Mitglieder rund um die Themen Rente, Pflege, Gesundheit, Hartz 4 und Behinderung. Außerdem bietet der Verband Service in den Bereichen Patientenversorgung und Vorsorgevollmacht.


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