Tag der Niedersachsen: Mehr Platz für Wohnmobile gefordert

Die CDU beantragt die temporäre Ausweisung und aktive Bewerbung zusätzlicher Stellplätze im Stadtgebiet. Auch weitere Zeltplätze soll es geben.

Symbolbild
Symbolbild | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Braunschweig. Der diesjährige Tag der Niedersachsen vom 12. bis zum 14. Juni bietet für Braunschweig eine große Chance, sich landesweit und darüber hinaus als attraktiver Veranstaltungs-, Tourismus- und Wirtschaftsstandort zu präsentieren. Um dieses Potenzial besser zu nutzen, bringt die CDU einen Antrag ein, der den Wohnmobil- und Radtourismus gezielt stärken soll. Das teilt die Ratsfraktion in einer Pressemeldung mit.



Kern des Antrags ist die temporäre Ausweisung und aktive Bewerbung zusätzlicher Wohnmobil-Stellplätze im Stadtgebiet während der Veranstaltung. Vorgeschlagen werden unter anderem eine Erweiterung des bestehenden Stellplatzes am Schwimmbad an der Hamburger Straße auf angrenzende Flächen des Schützenplatzes, Flächen auf dem Messegelände an der Eisenbütteler Straße sowie geeignete Bereiche im Umfeld des Raffteichs und des dortigen Schwimmbads.

Den Trend aktiv aufgreifen


„Camping- und Wohnmobiltourismus wachsen seit Jahren kontinuierlich und sprechen eine kaufkräftige Besuchergruppe an“, erklärt Oliver Schatta, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. „Beim Tag der Niedersachsen müssen wir diesen Trend aktiv aufgreifen. Wer mit dem Wohnmobil anreist, braucht verlässliche Stellplätze – sonst weicht er auf andere Kommunen aus oder kommt gar nicht erst nach Braunschweig.“

Derzeit stehen im Stadtgebiet lediglich rund 40 offizielle Wohnmobil-Stellplätze zur Verfügung. Für ein Großereignis dieser Größenordnung sei das nicht ausreichend. Neben der Ausweisung zusätzlicher Flächen fordert die CDU daher eine frühzeitige Bewerbung über touristische Kanäle, darunter die städtische Internetseite, das Tourismusmarketing sowie einschlägige Wohnmobil- und Campingportale, um eine verlässliche Anreiseplanung zu ermöglichen.

Zeltplätze für Radfahrer


Ergänzend soll auch der Radtourismus gestärkt werden. Vorgesehen seien die temporäre Ausweisung von Trekking- und Zeltplätzen für Radreisende sowie die Prüfung eines zeitlich befristeten zentralen Zeltplatzes, der auch für mit dem Auto anreisende Gäste geöffnet wird.

„Diese Maßnahmen sind überwiegend temporär, gut steuerbar und mit überschaubarem Aufwand umsetzbar“, so Schatta. „Sie erhöhen die Attraktivität der Veranstaltung, stärken Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistung – und hinterlassen bei den Gästen ein positives Bild von Braunschweig.“

Themen zu diesem Artikel


CDU