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Tödliche Schüsse: Mann hatte selbst Waffe in der Hand

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Der Tatort in der Gabelsberger Straße. Foto und Video: aktuell24/Kr | Foto: aktuell24/Kr

Braunschweig. Nach den tödlichen Schüssen durch die Polizei auf einen 39-Jährigen gibt die Polizei nun erste Einzelheiten zu dem Vorfall bekannt. Demnach sei der Mann selbst mit einer Schusswaffe bewaffnet gewesen.


Die Polizei war von einer Anwohnerin wegen zweier unbekannter Personen gerufen worden, die in einem Mehrfamilienhaus herumgrölten und sich dort offensichtlich unberechtigt aufhielten. Bei Eintreffen des Streifenwagens flüchteten zwei bislang unbekannte Personen aus dem Haus.

Unmittelbar darauf kam aus dem Nachbarhaus ein leicht bekleideter Mann mit einer Schusswaffe in der Hand herausgelaufen. Die Aufforderung, die Waffe beiseite zu legen, wurde von dem Mann missachtet. Als er weiter auf die Beamten zuging, machten diese von der Schusswaffe Gebrauch und schoss viermal.

Obduktion angeordnet


Durch die Schüsse wurde der Mann lebensgefährlich verletzt. Trotz sofort geleisteter erster Hilfe der Beamten vor Ort sowie des eintreffenden Notarztes verstarb der 39-jährige noch am Tatort. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig ordnete das Amtsgericht Braunschweig die Obduktion der Leiche an. Die Ermittlungen zu dem genauen Tathergang dauern weiter an.

Die Schüsse auf den Mann hatten laut neuesten Informationen mit dem eigentlichem Einsatz, der Ruhestörung im Nachbarhaus, nichts zu tun.

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