Trickbetrüger mit Schockanruf erfolgreich

Zwei Seniorinnen wurden um größere Geldbeträge gebracht. In einem Fall nutzten die Täter WhatsApp.

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Symbolfoto Foto: Pixabay

Braunschweig. Am gestrigen Dienstag kam es in Braunschweig erneut zu einer Häufung von sogenannten Schockanrufen im gesamten Stadtgebiet. Wie die Polizei in einer Pressemeldung berichtet, waren die Täter in zwei Fällen erfolgreich.



Einer 60-jährigen Braunschweigerin wurde telefonisch mitgeteilt, dass ihre Tochter einen tödlichen Unfall verursacht habe und sie nur bei einer Kautionszahlung einer unteren fünfstelligen Summe nicht in Haft müsse. Die Dame übergab das Geld schließlich an eine Abholerin. Ein Strafverfahren wegen Trickbetrugs wurde eingeleitet.

Betrug mittels WhatsApp


Weiterhin kam es zu einem ähnlich gelagerten Sachverhalt. Eine 66-jährige Braunschweigerin erhielt eine WhatsApp-Nachricht von ihrem angeblichen Sohn. Er habe eine neue Handynummer und komme aktuell nicht an sein Konto, obwohl er Rechnung zu bezahlen habe. Er bat die Frau um Überweisungen in Höhe eines mittleren vierstelligen Betrages, welche sie auch vornahm. Als sie stutzig wurde und persönliche Nachfragen stellte, erhielt sie keine Antwort mehr und kontaktierte die Polizei. Auch hier wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei warnt erneut eindringlich davor, auf Geldforderungen von unbekannter Seite einzugehen.


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