„Was stoppt dich…?“: Online-Befragung zum Radverkehr abgeschlossen

Mit so vielen Problem-Meldungen hat man in der Verwaltung nicht gerechnet.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Braunschweig. Die Online-Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadtverwaltung zu Hindernissen im Radverkehrsnetz und Problemstellen an Kreuzungen ist am 24. September nach vierwöchiger Laufzeit zu Ende gegangen. Sie erfolgte im Rahmen der systematischen Befahrung und Analyse des Radverkehrsnetzes. Insgesamt gingen fast 2.600 Hinweise aus der Braunschweiger Bevölkerung auf der Beteiligungsplattform ein. Dies teilte die Stadt mit.



"Wir haben mit einer großen Beteiligung gerechnet, aber die Zahl von fast 2.600 Eintragungen hat unsere Erwartungen übertroffen", kommentiert Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. "Sie zeigt das große Interesse der Braunschweigerinnen und Braunschweiger am Thema Radverkehr. Ich möchte allen, die sich beteiligt haben, für die Unterstützung danken. Wir tun viel zur Förderung des Radverkehrs, aber die Anzahl der Meldungen zeigt auch, dass wir noch Vieles vor uns haben."

So geht es weiter


Die Ergebnisse aus der Öffentlichkeitsbeteiligung werden im ersten Schritt unter anderem auf Plausibilität, Kategorie-Zugehörigkeit und Relevanz für das definierte Radverkehrsnetz geprüft. Im weiteren Verlauf werden sie mit den Erhebungen und Erkenntnissen des beauftragten Ingenieurbüros zusammengeführt. Im Anschluss werden Maßnahmenempfehlungen entwickelt und priorisiert.

Hinweise, die inhaltlich oder räumlich außerhalb des vorab festgelegten Untersuchungsgebietes liegen oder zur Kategorie "Sonstige Problemstellen für den Radverkehr" gehören, werden verwaltungsintern auf Berücksichtigung bei laufenden und künftigen Infrastrukturmaßnahmen überprüft. Ein Abschlussbericht wird Ergebnisse der gesamten Untersuchung zusammenfassen und den politischen Gremien öffentlich vorgestellt. Alle Eintragungen auf der Beteiligungsplattform sind noch bis Mitte Oktober einsehbar.


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