Zukunft der Holwedestraße: Pläne werden in München vorgestellt

Die Stadt Braunschweig präsentiert einige städtebauliche Projekte auf Europas größter Messe für Immobilien und Investitionen.

Mit seiner Vision für das Quartier in der Holwedestraße ging das Braunschweiger Architekturbüro jensen + hultsch architekten mit dem Berliner Landschaftsarchitekturbüro studiofutura als Sieger des städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs hervor.
Mit seiner Vision für das Quartier in der Holwedestraße ging das Braunschweiger Architekturbüro jensen + hultsch architekten mit dem Berliner Landschaftsarchitekturbüro studiofutura als Sieger des städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs hervor. | Foto: Carsten Meier Architekten Stadtplaner BDA / jensen und hultsch architekten partgmbb und studiofutura

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München. Vom 5. bis 7. Oktober präsentiert die Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit der Stadt Braunschweig und 13 Partnern aus der regionalen Immobilienbranche städtebauliche Vorhaben und Investitionspotenziale auf Europas größter Immobilienmesse, der Expo Real in München. Darüber berichtet die Braunschweig Zukunft GmbH in einer Pressemitteilung.



Im Mittelpunkt des Braunschweiger Stands unter dem Dach des Landes Niedersachsen und der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg stehen neben den Entwicklungsflächen im Wirtschafts- und Wissenschaftscluster am Research Airport vor allem die Vorhaben in der Holwedestraße und im Bahnhofsquartier.

Sechs Höfe mit Charakter


Die Holwedestraße in zentraler Lage westlich der Innenstadt ist ein circa 5,2 Hektar großes Baugebiet, das die Nachnutzung des aufgegebenen Standorts des Städtischen Klinikums umfasst. In dem Baugebiet entstehen sechs unterschiedliche Höfe mit jeweils eigenem Charakter und bis zu 360 Wohneinheiten.

Der multifunktionale Quartiersplatz dient als zentraler Ort für Austausch und Gemeinschaft mit Cafés, kleinen Läden und Veranstaltungen sowie weiteren Aktivitäten. In unmittelbarer Nähe soll eine Quartiersgarage entstehen, weitere Tiefgaragen halten das Quartier weitgehend autofrei. Die Besonderheit des Areals ist die direkte Lage am städtischen Umflutgraben der Oker mit Verbindung zum Quartierspark.

Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan befindet sich in der finalen Umsetzung. Anschließend soll die Fläche über einzelne Bauabschnitte vergeben und realisiert werden.

Raum für 600 neue Wohneinheiten


Im Bahnhofsquartier sollen auf insgesamt rund 18 Hektar Fläche in mehreren Bauabschnitten circa 155.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstehen. Es soll Raum für rund 600 neue Wohneinheiten bieten – davon 30 Prozent im sozialen Wohnungsbau. Ergänzt werden soll das Angebot durch Büros, Gastronomie, Gewerbe und soziale Einrichtungen, darunter zwei neue Kitas.


Auch das einzigartige Wirtschafts- und Wissenschaftscluster am Research Airport wird am Braunschweiger Messestand beleuchtet. Ansiedlungsinteressierten bietet der Standort einen Dreiklang aus städtischen Sonderflächen für Verkehrstechnik, Luft- und Raumfahrt, Bestandsflächen der Flughafengesellschaft sowie privaten Flächen.

Anschluss an internationalen Luftverkehr


Dank des Verkehrsflughafens Braunschweig-Wolfsburg besteht direkter Anschluss an den internationalen Luftverkehr. Insbesondere mit der breiten Expertise in Luftfahrt und autonomer Mobilität bietet der Research Airport zudem große Potenziale für Lösungen im Bereich Dual Use, also Technologien, die sowohl für zivile Zwecke als auch für Sicherheit und Verteidigung eingesetzt werden können.

Der Braunschweiger Messestand auf der Expo Real ist zu finden unter der Standnummer C1.410. Weitere Infos unter www.braunschweig.de/exporeal.

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