Braunschweigerin ist Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung

Die FDP-Politikerin Anikó Glogowski-Merten war vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur vorgeschlagen worden und erhielt nun ihre Berufung.

Anikó Glogowski-Merten. Archivbild
Anikó Glogowski-Merten. Archivbild | Foto: Matthias Kettling

Niedersachsen. Die Braunschweigerin Anikó Glogowski-Merten wurde am gestrigen Dienstag zur neuen Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung berufen. Zuvor hatte das Fachkuratorium dem Vorschlag des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur zugestimmt. Sie tritt die Nachfolge von Ulrika Engler an. Das berichtet das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in einer Pressemitteilung.



Anikó Glogowski-Merten wurde 1982 in Havelberg in Sachsen-Anhalt geboren. Sie studierte nach ihrem Abitur Kunst- und Erziehungswissenschaft in Braunschweig und schloss ihr Studium mit einem Master of Arts ab. Von 2016 bis 2021 war sie als Forenleiterin bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Organisation von Veranstaltungen der politischen Bildung zuständig. Von 2021 bis 2025 war sie als Bundestagsabgeordnete unter anderem Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien und kulturpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion. Seit 2021 sitzt sie auch für die FDP im Rat der Stadt Braunschweig.

Fest auf dem Fundament des Grundgesetzes


„Polarisierung, Desinformation und Vertrauensverlust stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die Landeszentrale für politische Bildung ist von unschätzbarem Wert, denn sie steht als überparteiliche Institution fest auf dem Fundament des Grundgesetzes. Ich freue mich sehr, dass wir mit Anikó Glogowski-Merten eine neue Direktorin haben werden, die aktiv mit den unterschiedlichen Zielgruppen ins Gespräch kommen will, um politische Bildung noch näher zu den Menschen zu bringen“, so Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

Anikó Glogowski-Merten: „Ein besonderes Anliegen von mir ist es, die politische Bildung in Niedersachsen offen, vielfältig und digital weiterzuentwickeln. Ich möchte neue Zielgruppen erschließen, partizipative Bildungsangebote fördern und die Landeszentrale zu einem noch stärkeren Motor demokratischer Innovationskraft machen. Dazu gehört auch eine enge Zusammenarbeit mit kulturellen Akteurinnen und Akteuren, Schulen, Hochschulen und der Zivilgesellschaft. Mit Leidenschaft für politische Bildung möchte ich die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung als Direktorin gemeinsam mit einem engagierten Team profilieren, stärken und weiterentwickeln.“

Entwicklung digitaler Bildungsformate


Die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung wurde 2017 mit dem Auftrag gegründet, die Menschen in Niedersachsen für Demokratie zu begeistern und das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern. Der Schwerpunkt der Angebote der Landeszentrale für politische Bildung liegt in der Entwicklung digitaler Bildungsformate und in der Unterstützung der Landschaft der politischen Bildung in Niedersachsen als kompetente Fach- und Netzwerkstelle.

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