Breite Herzogstraße: Überlegungen zur Verlegung der Haltestelle

von Anke Donner


Foto: Anke Donner)



Wolfenbüttel. Das Chaos auf der Breiten Herzogstraße ist besonders in den Stoßzeiten groß. Lange Autoschlangen, Busse, Fußgänger und Fahrradfahrer passieren das "Nadelöhr" in Höhe der "T-shirt-Schmiede" und sorgen für gefährliche Verkehrsituationen. Ganz zu schweigen von den Geschäftseuten, die sich über fehlende Kurzzeit-Parkmöglichkeiten beschweren.

Das Problem erkannte auch Rudolf Ordon (FDP im Rat der Stadt) und reichte im städtischen Bauausschuss einen Antrag ein, in dem er die Verwaltung bat, Überlegungen anzustrengen, die Bushaltestelle in der Breiten Herzogstraße zu verlegen. Ordons Idee: Die Haltestellen auf der Breiten Herzogstraße etwa 300 Meter nach Norden zu verlegen und somit die Straße zu entlasten und durch absenken der Bordsteine Parkmöglichkeiten für die ansässigen Geschäftsleute zu schaffen. Gleichzeitig, so Ordons Vorschlag, könne man zwischen Volksbank und Kreisverkehr (Am Herzogtore) eine neue Haltestelle errichten.

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Laut Ordons Antrag könne man die Haltestelle auch hierhin, zwischen Volksbank und Kreisel, verlegen. Foto: Anke Donner)



"Die Verkehrssituation in diesem Straßenbereich ist verbesserungswürdig. Das hohe Busaufkommen verursacht Staus, gleichzeitig ist die Situation für Fußgänger und Radfahrer sehr gefährlich, da die Radfahrer oft auf die Gehwege ausweichen müssen", erklärte Ordon seinen Antrag. Außerdem komme es in diesem Bereich vor, dass Autos häufig dort falsch parken. Die Einzelhändler seine sehr unzufrieden mit der jetzigen Lage. Das hatte Ordon im Verlauf einiger Gespräche mit den Einzelhändlern herausgefunden.

Bürgermeister Pink hielt den Vorschlag an sich für nicht falsch, bat Ordon jedoch um Geduld. "Der Vorschlag ist auch Teil der Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema im Rahmen des Innenstadtentwicklungskonzepts beschäftigt. Innerhalb der Arbeitsgruppe wurde das Problem schon vorgetragen und behandelt. Deshalb würde ich darum bitte, den Antrag noch eine Weile zurückzustellen und wir beschäftigen uns im April oder Mai erneut mit dem Thema. Dann sind auch die Auswertungen und Ergebnisse der Arbeitsgruppen ausgewertet", schlug Pink vor. Rudolf Ordon erklärte sich mit der Rückstellung seines Antrages einverstanden.


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