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Brückenbau im Zeitplan? - Landesbehörde hält sich bedeckt



Wolfenbüttel

Brückenbau im Zeitplan? - Landesbehörde hält sich bedeckt

von Anke Donner


Ob die Brücke zwischen Halchter und Linden planmäßig fertig wird, will die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erst in der kommenden Woche mitteilen. Foto: Anke Donner
Ob die Brücke zwischen Halchter und Linden planmäßig fertig wird, will die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erst in der kommenden Woche mitteilen. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Wolfenbüttel. Im Herbst des vergangenen Jahres begannen die Arbeiten für die neue Brücke zwischen Linden und Halchter. Bis zum Herbst 2017 soll die neue Brücke stehen. Doch wie ist der momentane Stand der Arbeiten? Wird die Brücke wie geplant fertig?



Gerhard Kanter von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr teilte auf Nachfrage von regionalHeute.de mit, dass man derzeit seitens der Behörde keine Auskünfte über den Baustand geben wolle. In der kommenden Woche soll es eine offizielle Mitteilung der Behörde geben. Warum es eine offizielle Mitteilung geben soll und man derzeit noch nichts sagen will, verriet Kanter nicht.

Was bisher geschah...


Zu Beginn des vergangenen Jahres teilte die Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit, dass die Brücke, die die Ortsteile Linden und Halchter verbindet, von Grund auf erneuert werden muss. Da es sich um einen Ersatzbau handelt, ist derzeit der Bereich von der Kreuzung Lange Straße/Lindenhalle bis zur Halchterschen Straße komplett gesperrt. Die Kosten der Brückenbauarbeiten belaufen sich auf rund 5,3 Millionen Euro und werden vom Land Niedersachsen getragen.


Mit dreimonatiger Verspätung wurde im Herbst 2016 mit den Vorarbeiten zum Abriss begonnen. Im Februar wurde die alte Brücke abgerissen und kurz darauf die Behelfsbrücke für den Fahrrad-und Fußgängerverkehr freigegeben.

Ende Juni erklärte Kanter, dass die Arbeiten an der Brücke gut vorangehen. Zu dieser Zeit wurden die Widerlager der Brücke gebaut. Im Brückenbau werden so die Bauteile bezeichnet, auf denen später der Überbau für die spätere Fahrbahn verläuft. Nachdem der Winter einen Strich durch die Zeitrechnung gemacht hatte und der Frost für Verzögerungen sorgte, lief nun wieder alles nach Plan. „Wir sind jetzt sozusagen aus der Erde heraus. Alles was jetzt ansteht, ist gut planbar und es sind keine Verzögerungen in Sicht“, erklärt Kanter im Juni.


Die neue Brücke wird 47 Meter lang und 15 Meter breit werden.

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