Bund fördert innovatives Beratungsangebot der MS-Gesellschaft


Falko Mohrs. Foto: SPD Wolfsburg
Falko Mohrs. Foto: SPD Wolfsburg Foto: SPD Wolfsburg

Berlin/Braunschweig. Mit fast 100.000 Euro fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ab sofort die „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ der Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSK) in der Braunschweiger Juliusstraße 2.


„Die Bundesregierung hat es sich zu m Ziel gemacht, Beratungsangebote zu fördern, bei denen Betroffene andere Betroffene beraten – das sogenannte ‚Peer Counselings‘“, erklärt Falko Mohrs, derzeit für Braunschweig zuständiger SPD-Bundestagsabgeordneter. „Großer Vorteil dieser Form der Beratung ist, dass die Hemmschwelle bei den Betroffenen sinkt, offen über ihre Sorgen zu sprechen. Denn sie wissen, dass sie mit Menschen reden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und denen sie entsprechend offen begegnen können. Diesen Ansatz unterstützen wir gern“, so Mohrs.

Konkret ist im Rahmen des Projektes die persönliche, telefonische und mediale Beratung für Menschen mit Behinderung geplant. „Ziel ist es, die Beratungsstelle in der Juliusstraße als Anlaufstelle für die gesamte Region Braunschweig und die angrenzenden Landkreise weiterzuentwickeln“, sagt Christoph Bratmann, zuständiger SPD-Landtagsabgeordneter und Vor- sitzender der SPD-Ratsfraktion Braunschweig. „Der Standort im Westlichen Ringgebiet ist hierbei prädestiniert, da sich hier durch Fördermittel aus dem Projekt ‚Soziale Stadt‘ zuletzt bereits viel bewegt hat.“ Der Bundestagsabgeordnete Mohrs ergänzt hierzu: „Mit der DMSK unterstützen wir dazu einen verlässlichen Partner, der sich über lange Jahre eine große Kompetenz in der Sozialberatung aufgebaut hat. Wir sind uns sicher, dass das Geld hier in guten Händen ist.“

Der Förderzeitraum ist zunächst bis Ende 2020 begrenzt, insgesamt werden genau 96.266,24 Euro inklusive Eigenmittel für das Projekt aufgewendet. Grundlage der Förderung ist eine Änderung im Sozialgesetzbuch (§ 32 des SGB IX).


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