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Bundestagswahl 2021: Frühere Kultusministerin will für Goslar antreten



Bundestagswahl 2021: Frühere Kultusministerin will für Goslar antreten

Die Northeimer Landtagsabgeordnete hat einige Erfahrung in der Landespolitik. Dies will sie nur auch für einen Sitz im Bundestag nutzen.

Frauke Heiligenstadt will für den Wahlkreis 52 antreten.
Frauke Heiligenstadt will für den Wahlkreis 52 antreten. Foto: Wahlkreisbüro Frauke Heiligenstadt

Goslar/Northeim/Osterode. Die Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt aus Gillersheim (Landkreis Northeim) hat in der Sitzung des Unterbezirksvorstandes der SPD Northeim-Einbeck am gestrigen Dienstagabend bekannt gegeben, dass sie für das Bundestagsmandat im Wahlkreis 52, Goslar-Northeim-Osterode, kandidieren werde. Wie ihr Northeimer Wahlkreisbüro in einer Pressemitteilung berichtet, wolle sich die Sozialdemokratin im Bundestag insbesondere für die Berufschancen von Jugendlichen und die duale Ausbildung stark machen und den Kampf gegen den Rechtspopulismus antreten.



Frauke Heiligenstadt ist seit 1982 Mitglied der SPD und seit 2003 Mitglied des niedersächsischen Landtags. Dort habe sie in verschiedenen Politikfeldern wie der Wirtschafts-, der Bildungs- und der Haushalts- und Finanzpolitik gearbeitet. Außerdem habe sie in der gesamten Legislaturperiode von 2013 bis 2017 als Kultusministerin das Bildungsressort geleitet. Sie kenne den politischen Betrieb sowohl als Abgeordnete in der Opposition im Landtag wie auch in der Regierung. Nicht zuletzt als ehemalige Landesministerin kenne sie die Perspektive und Arbeit der Regierung.

„Ich bin dennoch immer unserer Region und meiner Heimat treu geblieben. Meine Kraft ziehe ich aus dem engen Kontakt mit den Menschen vor Ort und einer guten Portion Bodenhaftung. So bin ich Mitglied im Kreistag Northeim und behalte die kommunale Ebene stets im Blick. Denn dort entscheidet sich, wie unsere Gesellschaft vor Ort aussieht.“



Frauke Heiligenstadt möchte sich insbesondere dafür einsetzen, dass Jugendliche gute Chancen erhalten und die duale Berufsausbildung wieder stärker in den Blick gerät. Hauptaufgabe bleibe aber für sie die Vertretung der Region in Berlin: „Ich möchte den Bundestagswahlkreis gut in Berlin vertreten und gleichzeitig eine positive Entwicklung vieler Projekte vor Ort zu unterstützen.“


Als ein weiteres wichtiges Ziel sieht sie den Einsatz für ein demokratisches Miteinander. Den beängstigenden Tendenzen des Rechtsextremismus und des Rechtspopulismus möchte sie entschieden entgegentreten. „Wir dürfen die Gesellschaft nicht spalten, sondern müssen das Miteinander und die Vielfalt in unserer Gesellschaft betonen. Nur mit Solidarität werden wir die sozialen Errungenschaften in unserem Land erhalten können. Nationale Egoismen und Rassismus haben keinen Platz in unserer Demokratie.“
Frauke Heiligenstadt werde sich nun in den nächsten Wochen auch den Mitgliedern in den SPD-Unterbezirken Goslar und Göttingen vorstellen und um Unterstützung für die Kandidatur werben, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich freue mich, dass der Unterbezirksvorstand Northeim-Einbeck meine Kandidatur bereits einstimmig unterstützt!“


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