Bundeswehr-Besuche an Schulen steigen deutlich

Die Zahl der Besuche von Jugendoffizieren im Unterricht an Schulen steigt.

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv)
Bundeswehr-Soldaten (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Berlin. Die Zahl der Besuche von Jugendoffizieren im Unterricht an Schulen steigt. Das teilte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums der "Rheinischen Post" mit.


Auf Grundlage der derzeitigen Anfragen rechnet das Ministerium für das Gesamtjahr 2026 mit rund 5.900 Veranstaltungen und etwa 206.000 Teilnehmern. Sollte sich diese Entwicklung bis zum Jahresende bestätigen, läge die Zahl der Veranstaltungen über dem Niveau der beiden Vorjahre, sagte die Sprecherin. Bei den Teilnehmenden wäre "sogar noch deutlicheres Wachstum" zu erwarten.

In den vergangenen zwei Jahren gab es jeweils rund 5.600 Veranstaltungen dieser Art mit jeweils etwa 164.000 Teilnehmern. In diesem Jahr seien bereits rund 4.000 Veranstaltungen mit rund 137.600 Teilnehmenden erfasst worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Schon in den vergangenen Jahren war die Zahl der Schulbesuche der Bundeswehr stark gestiegen.

Der Besuch von Jugendoffizieren in Schulen ist in den Bundesländern durch sogenannte Kooperationsvereinbarungen geregelt. Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass aus einer solchen Vereinbarung keine "Verpflichtung der Lehrkräfte einhergeht, Jugendoffiziere als Referenten einzuladen". Ein Sondierungspapier, das Linke, Grüne und SPD in Berlin zum Abschluss ihrer Vorgespräche vorlegten, sieht vor, diese Kooperationsvereinbarung in Berlin zu beenden.

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