Bundeswehr-Camp auf dem Brocken: Entscheidung gefallen

Die Bundeswehr wollte auf dem Berg ein Karrierecamp veranstalten, es gab jedoch viel Kritik an dem Vorhaben. Nun ist eine Entscheidung gefallen.

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Archivfoto. | Foto: Pixabay

Harz. Die Bundeswehr plante für Mitte Mai ein sogenanntes "Karrierecamp" auf dem Brocken, wie der Landkreis Harz im Januar auf seiner Website bekannt gegeben hatte. Doch es wurde schnell Kritik an der geplanten Veranstaltung laut. Nun gibt es Neuigkeiten.



Bei der sogenannten "Pop-Up Karrierelounge 2026" wollte die Bundeswehr auf dem Brockenplateau neues Personal gewinnen und auf ihre vielfältigen Karrieremöglichkeiten hinweisen. Die Wahl des Veranstaltungsortes mitten im Nationalpark Harz hatte jedoch nicht überall für Begeisterung gesorgt – so hatte die Nationalparkverwaltung auf die sensible Flora und Fauna verwiesen und alternative Veranstaltungsorte vorgeschlagen. Auch in der Bevölkerung regte sich Widerstand. Eine Online-Petition, in der eine Absage des Karrierecamps gefordert wurde, erzielte fast 15.000 Unterschriften.

So hat die Bundeswehr entschieden


Nun ist eine Entscheidung über die Veranstaltung gefallen. Wie eine Bundeswehrsprecherin aus Köln auf Nachfrage von regionalHeute.de bestätigt, wurde das Karrierecamp auf dem Brocken nun abgesagt. Wie es seitens der Bundeswehr heißt, sei man nach einer ergebnisoffenen Prüfung aller relevanten Belange zu dem Schluss gekommen, dass die besonderen Gegebenheiten vor Ort eine übliche Absicherung dieser Veranstaltung nicht zulassen. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen sei eine Umsetzung somit dort nicht möglich. Wie bei solchen Verfahren üblich, würden nun alternative Standorte geprüft, um das Format der „Pop-Up-Karrierelounge“ realisieren zu können.

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