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„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“



Wolfenbüttel

„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“


Symbolbild: Marc Angerstein.
Symbolbild: Marc Angerstein. Foto: Marc Angerstein

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Wolfenbüttel. Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Kreis Wolfenbüttel weiter zurückgegangen. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem.



Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2015 17 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 19 Prozent. „Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Hans-Joachim, von der DAK-Gesundheit. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die gute Entwicklung auch dauerhaft auf unsere Region überträgt und die Zahl der Klinikbehandlungen deutlich zurückgeht.“ Zur Aufklärung setze die Krankenkasse auch 2017 die Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Kreis Wolfenbüttel fort. Beim bundesweiten Wettbewerb würden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 80.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter "www.dak.de/buntstattblau". Landesschirmherrin von „bunt statt blau“ ist die Sozialministerin Cornelia Rundt.


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