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Buschhaus: Klärschlammverbrennung wird gefördert, weitere Projekte in Aussicht

Das Land Niedersachsen wird die Errichtung einer Klärschlammverbrennung am Standort Buschhaus fördern. Die EEW stellt außerdem weitere Projekte am Buschhaus in Aussicht.

von Niklas Eppert


Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann übergab einen Förderbescheid über 1,5 Millionen Euro an die EEW.
Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann übergab einen Förderbescheid über 1,5 Millionen Euro an die EEW. Foto: EEW

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18.12.2020

Helmstedt. Wie die EEW in einer Pressemitteilung berichtet, wird ihr Vorhaben eine Klärschlammverbrennung am Buschhaus einzurichten nun auch finanziell vom Land Niedersachsen unterstützt. Demnach habe Landeswirtschaftsminister am Bernd Althusmann (CDU) am gestrigen Donnerstag einen Förderbescheid von 1,5 Millionen Euro an die EEW übergeben. In der Anlage, die im Herbst kommenden Jahres in Betrieb genommen werden soll, entstünden zunächst 15 Arbeitsplätze. Zukünftig sei auch die Erweiterung um eine Phosphorrückgewinnung möglich.



Mit 1,5 Millionen Euro fördert das Land die Errichtung der geplanten Klärschlammverbrennung am Standort Buschhaus zwischen Helmstedt und Schöningen. Seit dem gestrigen Donnerstag ist das nun offiziell: Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann übergab den Förderbescheid an Energy from Waste (EEW) aus Helmstedt. Mit der Anlage, die nach aktueller Planung im Herbst 2021 die Arbeit aufnehmen könnte, sollen zunächst 15 Industriearbeitsplätze auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände entstehen, die EEW stellt jedoch weitere Projekte in Aussicht.

Demnach plant die EEW bereits die Anlage um eine Phosphorrückgewinnung zu erweitern, sollten die Rahmenbedingungen stimmen. Außerdem könnte Buschhaus auch von der Wasserstoffstrategie des Landes Niedersachsen profitieren, so Rüdiger Bösing, der für den Standort zuständige kaufmännische Geschäftsführer der EEW. Bereits im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass EEW und Avacon den Bau einer grünen Wasserstoffgewinnung am Standort sondieren. Aktuell stünde jedoch die Klärschlammverbrennung im Fokus. Immerhin soll hier laut EEW ein Fünftel des Niedersächsischen Klärschlamms verbrannt werden.




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