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Byl: Kehrtwende der Landesregierung kann auch Gifhorn betreffen



Gifhorn

Byl: Kehrtwende der Landesregierung kann auch Gifhorn betreffen


Imke Byl. Foto: Bündnis 90/Die Grünen
Imke Byl. Foto: Bündnis 90/Die Grünen Foto: Grüne

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Gifhorn. In der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses (7. Mai) kündigte die Landesregierung auf Nachfrage der Grünen an, dass Fracking in unkonventionellen Lagerstätten nicht mehr wie bisher generell ausgeschlossen wird. Nun äußert sich auch die Landtagsabgeordnete Imke Byl zu dem Vorhaben der Landesregierung.



Die Regierung kündige damit einen Landtagsbeschluss vom 16. Juli 2015 auf. Die alte rot-grüne Landesregierung habe sich noch klar gegen den Einsatz der Fracking-Technologie in unkonventionellen Lagerstätten und möglichen Probebohrungen ausgesprochen. Gerade der Landkreis Gifhorn seieine der Hauptregionen der Erdöl- und Erdgasförderung. Byl mache sich daher Sorgen, dass Gifhorn in den Fokus für mögliche Fracking-Maßnahmen in unkonventionellen Lagerstätten geraten könnte.

„In der letzten Legislatur wurde festgestellt, dass eine Gasförderung aus unkonventionellen Lagerstätten unverantwortbar ist. Das gilt jetzt anscheinend nicht mehr. Rot-Schwarz verabschiedet sich vom klaren Schutz von Mensch und Umwelt und damit auch von der Sicherheit für die durch die Erdgasförderung gebeutelten Regionen, dass es zu keinen Fracking-Maßnahmen in unkonventionellen Lagerstätten kommt", erklärt die energiepolitische Sprecherin.

Mit Blick auf die potentiellen Umweltfolgen für die Region fordert die Abgeordnete: „Umweltminister Lies und insbesondere der für Bergbau zuständige Wirtschaftsminister Althusmann müssen alle der Landesregierung zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um Fracking in unkonventionellem Lagergestein zu verhindern.“


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