Braunschweig

CDU-Besuch bei Unipress in Salzgitter


Von links: Axel Kommander, Sabine Schmiedler, Dr. Burkhard Budde, Hans-H. Borchers, Felix Draheim, Frank Oesterhelweg, Sabine Kleinke, Olaf Kierchner, Michael Künzler und Prof. Reza Asghari. Foto: Privat
Von links: Axel Kommander, Sabine Schmiedler, Dr. Burkhard Budde, Hans-H. Borchers, Felix Draheim, Frank Oesterhelweg, Sabine Kleinke, Olaf Kierchner, Michael Künzler und Prof. Reza Asghari. Foto: Privat Foto: Privat

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07.07.2016


Salzgitter. Erfahrung und Innovation unter einem Dach in Salzgitter. Das durch Gebäudegestaltung und Begrünung schon fast ländlich anmutende und sehr angenehm gestaltete Betriebsgelände der Firma Unipress in Salzgitter-Engelnstedt lässt zumindest auf den ersten Blick nicht vermuten, dass sich hinter dieser Fassade ein höchst innovativer Betrieb befindet.

So staunten der CDU-Landesvorsitzende Frank Oesterhelweg, Prof. Dr. Reza Asghari als Vorsitzender des Innovationskreises der regionalen Christdemokraten und weitere Mitstreiter nicht schlecht, als Inhaber Olaf Kierchner und sein Mitarbeiter Hans-Hermann Borchers das Unternehmen vorstellten. Hier werden vom einfachen Aufkleber bis hin zu High-Tech-Etiketten Produkte hergestellt, die es in sich haben. Ob der normale Strichcode im Kaufhaus, die ansprechende Beklebung für Konsolen von hochklassigen Fahrzeugen oder Etiketten, die als Datenträger durchaus mit kleinen CDs zu vergleichen sind, all' das wird hier produziert. Kierchner, der das Unternehmen Mitte der 80er Jahre gegründet hatte, setzt auf motivierte und zufriedene Mitarbeiter, ca. 50 sind es aktuell: "Ordentliche Bezahlung und ein sehr gutes Betriebsklima sind die Garantie dafür, dass wir mit dem andernorts auftretenden Fachkräftemangel keine Probleme haben." Mit Kopfschütteln reagierten allerdings die Besucher, als Kierchner davon berichtete, wie seitens der Landesregierung mit ihm umgegangen worden sei. So hatte er einen Zuschussantrag gestellt, Fachleute von seinem Vorhaben überzeugt und vom Wirtschaftsminister aus Hannover persönlich die Zusage für eine Förderung erhalten ... und sei doch leer ausgegangen. Hier sagte Frank Oesterhelweg zu, der Sache auf den Grund gehen zu wollen. "Innovative und investitionswillige Unternehmen müssen sich auf Förderzusagen verlassen können. Wenn das Vertrauen in Politik und Verwaltung so leichtfertig verspielt wird, dann müssen wir uns über wirtschaftliche Probleme im Lande nicht wundern", so Oesterhelweg.


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