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CDU diskutiert Bildungspolitik für die Zukunft.



Wolfenbüttel

CDU diskutiert Bildungspolitik für die Zukunft.


Eberhard Brandt (3.v.li und weiter), Heinrich Schaper und Kai Seefried mit Dieter Lorenz und dahinter Karl Grziwa und die Teilnehmer. Foto: Dieter Lorenz
Eberhard Brandt (3.v.li und weiter), Heinrich Schaper und Kai Seefried mit Dieter Lorenz und dahinter Karl Grziwa und die Teilnehmer. Foto: Dieter Lorenz Foto: D. Lorent

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Sickte. Die Interessen der CDU Kommunalpolitiker werden in Niedersachsen in der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) vertreten. Für die Vorbereitung von Beschlüssen werden Arbeitskreise (AK) gebildet. Mitglied im AK Bildung ist einer von vielen aus Niedersachen, der Sickter Altbürgermeister Dieter Lorenz.

Bei der jüngste Sitzung in Hannover war aus der Region mit dabei, Karl Grziwa Vorsitzender des Rates der Stadt Braunschweig. Die Unterrichtsversorgung, Schulsozialarbeit und Sprachförderung zur Integration der Flüchtlinge, waren vorrangige Diskussionsthemen. Ausschussvorsitzender Heinrich Schaper hatte als Referenten Kai Seefried MdL, schulpolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion und Eberhard Brandt, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eingeladen. Interessante Informationen wurden deutlich bei der Einführung in das jeweilige Thema. Entscheidend für die Integration sei die Sprachförderung, die schon in der Landesaufnahmebehörde erfolgen sollte und bei den Sprachlernklassen müsse mehr Personal gestellt werden. Dankbotschaften gingen an die Kommunen die weit über ihren Pflichtbereich Sprachförderung voran bringen. Die Unterrichtsversorgung war ein weiteres Thema, von der Hochschulausbildung bis zur eigenverantwortlichen Schule reichte der Diskussionsbogen. Dabei war sich der AK einig, dass die derzeitige Unterrichtsversorgung an den Schulen teilweise erheblich zu verbessern ist und dies in sehr zeitnahem Rahmen.

Zur Sprache kam auch die teils unterschiedlich schlechtere Besoldungsstruktur im Vergleich zu anderen Ländern, die oft mit verhindert fehlende Lehrkräfte zu bekommen. Lob gab es für die Schulsozialarbeit, sie sei ein fester Bestandteil im Schulalltag. Mittlersweile setze sich durch, dass dies eine Landesaufgabe sei. Man rechne damit, dass im Herbst die Übernahme der Schulsozialarbeiter in den Landesdienst eingeleitet werde. Interessant für die Teilnehmer waren die bisweilen teilweise unterschiedlichen Darstellungen von CDU Landtagsfraktion und des Gewerkschaftsvertreters. Einig war man sich, dass die Schulstruktur von Dauer sein müsse und nicht bei einem Wechsel der Landesregierung geändert wird. Die CDU Vertreter erwarten da von der Landesregierung mehr Gemeinsamkeit nach dem Leitsatz, was ist gut für unsere Kinder und die Erwachsenenbildung.


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