Wolfenbüttel

CDU Kreisverband stellt Sozialpolitik in den Fokus


Das Foto zeigt den CDU-Kreisvorstand in einer Tagungspause mit dem Kreisvorsitzenden Frank Oesterhelweg, MdL, (stehend, 6. von li.), dem CDU-Behindertenbeauftragten Thomas Hornig (4. von links) und dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Uwe Lagosky, MdB (2. von links). Foto: CDU Kreisverband
Das Foto zeigt den CDU-Kreisvorstand in einer Tagungspause mit dem Kreisvorsitzenden Frank Oesterhelweg, MdL, (stehend, 6. von li.), dem CDU-Behindertenbeauftragten Thomas Hornig (4. von links) und dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Uwe Lagosky, MdB (2. von links). Foto: CDU Kreisverband

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09.11.2016

Hornburg. Nicht nur in den kommenden Wochen sondern darüber hinaus sei die Sozialpolitik eines der wichtigen Themenfelder, mit denen sich der CDU-Kreisverband Wolfenbüttel intensiv auseinander zu setzen habe, stellte der CDU-Kreisvorsitzende Frank Oesterhelweg, MdL, nach Abschluss der Klausurtagung des Kreisvorstandes der Christdemokraten in Hornburg fest.



„Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die Inklusion auch außerhalb der Schule zu richten, denn hier gibt es noch großen Nachholbedarf“, sagte Oesterhelweg ergänzend.

Der Behindertenbeauftragte der CDU, Thomas Hornig hielt ein Plädoyer zum Thema Inklusion der beeinträchtigten Menschen, denn es müssten endlich die Forderungen der UN-Konvention zur Inklusion erfüllt werden. „Hier haben wir in Deutschland noch Nachholbedarf. So ist beispielsweise Italien mit der Inklusion schon viel weiter als wir“, stellte Thomas Hornig fest. Inklusion sei eine dauernde Aufgabe. Als Beispiele nannte Hornig rollstuhlgerechte Wege und Plätze, wovon auch Menschen mit Rollatoren profitierten. Weiterhin sei allgemein die Barrierefreiheit sicherzustellen, damit zum Beispiel auch Rollstuhlfahrer an kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen teilnehmen könnten. Einig waren sich die Vorstandsmitglieder in der Meinung, dass der Bund den Kommunen die notwendigen Finanzmittel für die Inklusion zur Verfügung zu stellen habe; denn die Bundesrepublik sei Adressat der UN-Konvention. Die Kommunen setzten sie nur vor Ort um.

Weitere Themen der Vorstandsklausur waren die Aufarbeitung der Kommunalwahlen, die Arbeit der Untergliederungen und Vereinigungen der CDU sowie das Mitgliederwesen. Zudem beschäftigte sich das Gremium mit dem Rahmenterminplan für den Bundestags- und den Landtagswahlkampf.


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