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CDU möchte Dokumentenausgabestationen vor Salzgitters Ratshäusern



Salzgitter

CDU schlägt Dokumentenausgabestationen für Salzgitters Ratshäuser vor

Profitieren sollen von den Dokumentenausgabestationen insbesondere Berufstätige und Eltern.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

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Salzgitter. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Salzgitter hat einen Antrag zur Aufstellung von jeweils einem Dokumentenausgabeautomaten vor den Rathäusern in Lebenstedt und in Bad gestellt. Wie die CDU-Ratsfraktion mitteilte, sehe Ratsherr Phillip Stolze (Bad) darin für die Bürger viele Vorteile.



"Eine Ausgabestation ermöglicht es vorab beantragte Personalausweise oder sonstige Verwaltungsdokumente auch außerhalb der Öffnungszeiten der Verwaltung abzuholen. Gerade für Berufstätige und Eltern, insbesondere aus den kleineren Stadtteilen, ist dieses zusätzliche Angebot wichtig. Bisher ist es notwendig je einen Termin für Antragsstellung als auch Ausgabe mit den eigenen Arbeitszeiten und anderen Verpflichtungen zu vereinen. Darüber hinaus tragen die Stationen zur Kontaktreduzierung bei, die in Pandemiezeiten extrem wichtig geworden ist und zur Umgehung von Sprachbarrieren.“

Auch Ratsherr Hans Verstegen aus Lebenstedt sei vom Vorhaben überzeugt und macht Vorschläge zur praktischen Umsetzung: „Ein vergleichbares System ist in Niedersachsen bereits in der Stadt Langenhagen im Einsatz. Die Bürger können bei der Antragsstellung auswählen, ob sie die Ausgabe ihrer Dokumente an der Station nutzen möchten. Sie können sich dann direkt identifizieren und erhalten eine PIN für die Abholung. Dies wäre auch im Hinblick auf die Sicherheit und den Datenschutz ein wirksames Verfahren. Für andere Vorschläge der Verwaltung bleiben wir aber offen.“

„Natürlich schreitet die Digitalisierung der Verwaltung unserer Stadt im Rahmen des Onlinezugangsgesetztes immer weiter voran und soll bis Ende 2022 neue Möglichkeiten bringen. Uns ist wichtig, dass die Automaten-Soft- und Hardware so gewählt wird, dass sie mit zukünftigen digitalen Verwaltungsangeboten kompatibel sind“, schließt Stolze ab. Der Rat wird voraussichtlich in seiner Sitzung im April über den CDU-Antrag entscheiden.


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