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CDU: Sozialflügel: "Wir müssen jetzt den Sumpf in der Fleischindustrie austrocknen"

Mit drastischen Worten richtet sich die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) gegen die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Pixabay

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15.05.2020

Region. In der aktuellen Corona-Pandemie haben sich Schlachthöfe mehrfach als Brutherde für regelrechte Massenansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus gezeigt. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihr Wolfenbütteler Kreisverband fordert nun ein endgültiges Ende der "Ausbeutung" auf deutschen Schlachthöfen und veröffentlichte hierzu eine Pressemitteilung.


Der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Karl-Josef Laumann, hat den Schlachthof-Betreibern den Kampf angesagt. Seine Geduld mit der Fleischindustrie sei schon länger am Ende. Der CDA-Kreisvorstand schließt sich dem an: „Wir müssen jetzt den Sumpf in der Fleischindustrie austrocknen. Es kann nicht angehen, dass Gastarbeiter aus Rumänien oder Bulgarien in Deutschland derart ausgebeutet werden. Wenn festangestellte Mitarbeiter nur noch in den Randbereichen der Betriebe tätig sind, ist etwas faul. Arbeit in Schlachthöfen darf es nur noch im Rahmen einer Festanstellung geben. Dafür wird sich die CDA einsetzen.“

Weiter betonte der Kreisvorstand: „Wir fordern einen schnellen Beschluss des Corona-Kabinetts am kommenden Montag. Die Landkreise der Schlachthofbetreiber werden aktuell in Geiselhaft genommen. Weil die Fleischindustrie den Arbeitsschutz mit Füßen tritt, müssen die Anwohner und die lokale Wirtschaft auf weitere Lockerungen warten. Für die kriminellen Schlachthofbetreiber darf es keine Toleranz mehr geben.“


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