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CDU will mehr Wohnraum für Familien schaffen



Braunschweig

CDU will mehr Wohnraum für Familien schaffen

von Robert Braumann


Foto: Sina Rühland

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Die CDU-Ratsfraktion möchte zusätzlich zu den bestehenden Planungen (BraunschweigHeute.de berichtete) mehr Wohnraum für junge Familien schaffen, die gerne Einfamilienhäuser bauen wollen. Mit einem Antrag, der über den Planungs- und Umweltausschuss und den Verwaltungsausschuss in den Rat gelangen soll, werden konkrete Vorschläge gemacht.

Reinhard Manlik, planungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion erläutert die Beweggründe: "Vor allem junge Familien und junge Menschen, die eine Familie gründen wollen, suchen derzeit händeringend nach Bauplätzen für Einzel- und Reihenhäuser sowie Doppelhaushälften in Braunschweig. Wir wollen auch diesen Menschen ein gutes Angebot an Wohnraum machen und beantragen daher die schnelle Ausweisung von Einfamilienhausgebieten." Die Christdemokraten sehen vor allem Flächen südlich der Stöckheimstraße, südöstlich von Dibbesdorf und zwischen der Gartenstadt und Broitzem potenziell als sehr geeignet an, um neuen Wohnraum zu schaffen. Auch eine Erweiterung des bestehenden Gebietes "Schunterterrassen" ist für die CDU denkbar. Thorsten Köster, ist Initiator des Antrages und sagte: "Aus der eigenen Erfahrung sowie aus zahlreichen Gesprächen im Freundes- und Bekanntenkreis weiß ich, dass es derzeit schwer ist, in Braunschweig einen Bauplatz zu finden. Viele junge Menschen denken deshalb darüber nach, unserer Stadt den Rücken zukehren, obwohl sie hier geboren und aufgewachsen und in den meisten Fällen hier verwurzelt sind. Befeuert wird das von dem Umstand, dass überall um uns herum gerade neue Wohngebiete entstehen, in den Einfamilien- und Reihenhäuser gebaut werden. Diesen Wegzug müssen wir verhindern!“ Der Fraktion ist wichtig, dass ihre Initiative den Geschosswohnungsbau nicht behindern sondern sinnvoll ergänzen soll. Man sollte einfach ein breiteres Angebot schaffen.

Da die Bauverwaltung nicht überlastetet werden soll, schlägt die Fraktion vor, möglichst flexibel an die Ausweisung neuer Baugebiete heranzugehen. So könnten die neuen Bebauungspläne nicht zu viele Beschränkungen beinhalten. "Wenn wir lediglich Vorgaben zu beispielsweise der Gebäudehöhe machen, wird die Arbeitsbelastung für die Bauverwaltung minimiert. In Dibbesdorf haben wir damit schon vor längerer Zeit gute Erfahrungen gemacht", sagte Reinhard Manlik, planungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. Die Christdemokraten sind nun gespannt, wie die Beratungen im Planungs- und Umweltausschuss sowie im Rat laufen.


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