Corona-Trend: Regionale Inzidenz über Vorwochenniveau

In der Region liegen derzeit laut DIVI-Intensivregister 18 Patienten mit COVID-19 auf den Intensivstationen.

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Symbolfoto. Foto: Pixabay

Region. Am Sonntag aktualisiert das Robert-Koch-Institut die Corona-Zahlen nicht, da nur wenige Gesundheitsämter und Landesbehörden neue Fallzahlen übermitteln. Der Wochenendstand der 7-Tage-Inzidenz liegt in der Region bei 814,85. Im Vergleich zu vergangener Woche ist sie gestiegen, da lag die Inzidenz noch bei 719,5. Für Niedersachsen wird ein durchschnittlicher Wert von 776 angegeben, vor einer Woche waren es 694. Deutschlandweit ist der Wert ebenfalls gestiegen. Hier liegt die Inzidenz nun bei 731,9, in der Vorwoche war es 635,7.


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Vergleicht man die letzten Werte (gestern) mit den Werten von vor einer Woche, dann ist in allen Städten und Kreisen eine Steigung der Zahlen feststellbar. Die 7-Tage-Inzidenz in Braunschweig beträgt aktuell 754,8 (Vorwoche 675,2). Wolfenbüttel führt die Liste mit 1084,5 immer noch an (Vorwoche 910,9). Auch in Goslar ist der Wert mit 940,7 im Vergleich höher (Vorwoche 780,3). Helmstedt weist eine Inzidenz von 774,8 aus (Vorwoche 743,1). In Gifhorn liegt der Wert bei 744,2 (Vorwoche 694,1). Peine hat eine Inzidenz von 840,4 (Vorwoche 720,6). Wolfsburg liegt bei 714,6 (Vorwoche 653,5). Salzgitter hat ebenfalls zugelegt und weist laut RKI nun 714,6 aus (Vorwoche 578,6).

Lage in den Krankenhäusern


Interessanter ist der Blick in die Krankenhäuser, da wir aktuell stark auf die nächste Eskalationsstufe der Corona-Maßnahmen zusteuern. Die Hospitalisierungsinzidenz in Niedersachsen wurde durch das Land am Freitag zuletzt aktualisiert und liegt bei 15,1, der Anteil von Corona-Infizierten auf den Intensivstationen beträgt 5,0 Prozent. In der Vorwoche lagen die Zahlen noch bei 12,8 und 3,9 Prozent. Mit 15,1 ist der erste Schwellenwert bereits erreicht, sollte der Anteil der Infizierten auf Intensivstationen nun noch die 10 Prozent erreichen, soll es eine Anpassung der aktuellen Corona-Maßnahmen geben.

Die Bettenbelegungen werden auch am Wochenende aktualisiert. In der Region befinden sich aktuell 18 Personen mit einer Corona-Infektion in Intensivbetten. Invasiv beatmet werden davon zwei. Untergebracht sind die Patienten in Braunschweig (10), Wolfenbüttel (4), Wolfsburg (2) und jeweils einer in Helmstedt und Peine.

Am Vortag waren es 15 Personen bei fünf Beatmungen. In der Vorwoche zeigte sich eine ähnliche Lage, es waren 13 Intensivbetten durch COVID-Patienten belegt, drei mussten invasiv beatmet werden.

Bei den Zahlen handelt es sich nur um die Corona-Patienten in Intensivbetten. In den Krankenhäuser liegen zudem noch weitere mit COVID-19 infizierte Personen. Diese müssen ebenfalls isoliert behandelt werden. Dies wirkt sich auch auf den Krankenstand beim Personal aus, da es hier eine erhöhte Ansteckungsgefahr gibt - trotz Schutzausrüstung.


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