Sie sind hier: Region >

Cremlinger Grüne trafen den Landwirtschafstminister



Wolfenbüttel

Cremlinger Grüne trafen den Landwirtschafstminister


Landwirtschaftsminister Meyer (links) mit Diethelm Krause-Hotopp und Christian Rothe-Auschra von den Cremlinger Grünen.
Landwirtschaftsminister Meyer (links) mit Diethelm Krause-Hotopp und Christian Rothe-Auschra von den Cremlinger Grünen. Foto: privat

Artikel teilen per:

Cremlingen. Die zweite Themenkonferenz der Grünen zu dem Thema „Umwelt- und Agrarwende fortführen“ nutzen Ulrike Siemens und Diethelm Krause-Hotopp vom Vorstand der Cremlingen Grünen zu einem Gespräch mit dem Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer.



Die Darstellung der Cremlinger Grünen finden Sie im Folgenden ungekürzt und unkommentiert.
Christian Meyer hat mit seiner Politik in Niedersachsen dafür gesorgt, dass innerhalb der Bevölkerung eine große Zustimmung zur Agrarwende, weg von der Massentierhaltung hin zu mehr Verbraucher- und Tierschutz, besteht. So ist die sanfte Agrarwende von Landwirtschaftsminister Christian Meyer bundesweit Vorreiter durch die Förderung von mehr Tierschutz. Schluss mit dem Abschneiden von Legehennenschnäbeln und dem Kupieren von Ringelschwänzen bei Schweinen; dies sind nur zwei Beispiele für mehr Tierwohl in Niedersachsen. 28 Millionen aus EU-Mitteln stehen für Landwirte bereit, die sich für das Wohlergehen ihrer Tiere im Stall engagieren. Auch für die Förderung einer tierwohlgerechten Sauenhaltung gibt es eine Prämie von 80 Euro je Sau. Millionenfaches Töten männlicher Eintagsküken soll ein Ende haben. Auch in Braunschweig forderte Meyer, und da hat er die Unterstützung der Cremlinger Grünen, „mehr Gerechtigkeit für kleine und mittlere Betriebe“. So müssten die EU-Fördermittel nicht mit der Gießkanne verteilt werden, sondern verstärkt an Betriebe, die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen. Nach Auffassung des Ministers ist eine Verschärfung des Düngerechts bundesweit erforderlich, weil vor allem in Niedersachsen, die Böden und das Grundwasser zu hohe Nitratwerte aufgrund zu hoher Düngergaben aufweisen. Wegen des Verstoßes gegen die Nitratrichtlinie fordert die EU-Kommission seit 2012 Deutschland zur Einhaltung der Nitratrichtlinie auf. Inzwischen läuft bereits eine EU-Klage gegen Deutschland und es drohen hohe Strafzahlungen.Erneut forderte Meyer eine Pachtpreisbremse, damit kleine und mittlere Betriebe bevorzugt werden gegenüber den Agrarkonzernen, die immer mehr Land besitzen wollen. „Dieser Minister steht an der Seite der kleinen und mittleren Bauern und wird von uns unterstützt“, so Ulrike Siemens von den Cremlinger Grünen.


zur Startseite