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Dachsanierung - Kerkenkita zieht vorübergehend um

von Eva Sorembik


Am Dach der Kerkenkita werden ab Ostern Reparaturarbeiten durchgeführt. Symbolfoto: pixabay
Am Dach der Kerkenkita werden ab Ostern Reparaturarbeiten durchgeführt. Symbolfoto: pixabay Foto: pixabay

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27.02.2017

Wolfsburg. Das Dach der Kindertagesstätte Kerkenkita muss saniert werden. Für die Zeit der Dachsanierung sollen zwei Kindergartengruppen in die Grundschule Mörse ausgelagert werden. 


Dies geht aus einem Beschluss hervor, dem der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zustimmte. Die Gesamtkosten für die Dachsanierung und die notwendigen Umbauten am Auslagerungsstandort betragen 670.000 Euro.

Schäden stellen keine akute Gefahr da


Die Kindertagesstätte Kerkenkita wurde 2011 durch einen Erweiterungsbau um zwei Kindergartengruppen ergänzt. Im Rahmen einer Kontrolle wurde nun festgestellt, dass die Dachkonstruktion des Erweiterungsbaus durchfeuchtet ist. Aufgrund regelmäßiger Prüfungen konnte eine mögliche Schimmelbelastung ausgeschlossen werden. Weitergehende Untersuchungen hatten zum Ergebnis, dass das Dachtragwerk des Erweiterungsbaus der Kerkenkita von holzzerstörenden Pilzen befallen ist, die eine statisch relevante Querschnittsschwächung der Dachsparren zur Folge haben.Diese stellt aktuell keine Gefahr bei der Nutzung dar.

Aufgrund der vorangeschrittenen Schädigung des Dachtragwerkes ist eine Sanierung des Daches notwendig. Dazu wird der komplette bestehende Dachaufbau zurückgebaut und vollständig erneuert. Aktuell sind Maßnahmen durchgeführt worden, die zu einer Ertüchtigung des Dachtragwerkes beigetragen haben, um den Betrieb der Kerkenkita im Bereich des Erweiterungsbaus bis Ostern 2017 aufrecht zu halten.

Zwei Gruppen ziehen ab Ostern vorübergehend in die Grundschule Mörse um


Ab Ostern 2017 wird die Kerkenkita mit zwei Kindergartengruppen in die bestehenden Mobilbauten der Grundschule Mörse ausgelagert, so dass nach Ostern die Sanierungsarbeiten bis voraussichtlich August 2017 stattfinden können. Aufgrund der ausreichend großen Räumlichkeiten kann die erforderliche Herrichtung kindergartengerechter Sanitäranlagen innerhalb der Mobilbauten erfolgen.Um den Kindergartenkindern für die Zeit der Auslagerung einen ausreichenden Außenspielbereich anbieten zu können, wird ein an die Mobilbauten angrenzender Teil des Schulhofes abgeteilt werden. Weitere Spielmöglichkeiten können in der Nähe abgebildet werden.

Der Platzbedarf des Ganztagsbereiches der Schule, der die Mobilbauten momentan nutzt, wird innerhalb des bestehenden Schulgebäudes kompensiert und im Keller abgebildet werden. Hierzu sind eine Ertüchtigung der Treppenanlage, eine Herstellung einer Spül- und Kühlmöglichkeit und eventuell weitere kleinere Maßnahmen notwendig.

Schadenersatzansprüche werden geprüft


Die erste Grobkostenschätzung für die Sanierungsarbeiten, einschließlich der Kosten für die Herrichtung der Ausweichräume, beläuft sich auf 670.000 Euro. Die übliche Verjährungszeit nach Bauabnahmen beträgt fünf Jahre. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind Schadensersatzansprüche möglich, die sich aktuell in der Prüfung befinden.


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