Berlin. Die Länder Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Schweden und Großbritannien haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen die neusten Drohungen aus den USA gestellt.
"Als Alliierte der Nato sind wir der Stärkung der Sicherheit in der Arktis verpflichtet. Dies ist ein gemeinsames transatlantisches Interesse", heißt es in dem Text.
Und weiter: "Die von Dänemark koordinierte Übung `Arctic Endurance`, welche gemeinsam mit Alliierten durchgeführt wird, ist eine Antwort auf die Notwendigkeit größerer Sicherheit in der Arktis. Die Übung stellt für niemanden eine Bedrohung dar."
Die Länder stehen dem Text zufolge "in voller Solidarität an der Seite des Königreichs Dänemark und der Bevölkerung Grönlands". Aufbauend auf dem letzte Woche begonnenen Prozess sei man "bereit in einen Dialog einzutreten, auf Grundlage der Prinzipien der Souveränität und territorialen Integrität". Man stehe fest zu diesen Prinzipien.
Zolldrohungen, wie am Samstag von US-Präsident Donald Trump ausgesprochen, würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und bürgen das Risiko einer Eskalation. "Wir werden weiterhin geeint und koordiniert reagieren. Wir sind entschlossen, unsere Souveränität zu wahren", heißt es in dem Text.
Dänemark, Deutschland und andere Länder stellen sich USA entgegen
Die Länder Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Schweden und Großbritannien haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen die neusten Drohungen aus den USA gestellt. "Als Alliierte der Nato sind wir der Stärkung der Sicherheit in der Arktis verpflichtet.
Mette Frederiksen und Friedrich Merz (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

