Dax kommt nicht in Schwung - Anleger warten auf Powell-Anhörung

Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag im roten Bereich geblieben.

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Frankfurter Börse
Frankfurter Börse | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main. Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 18.440 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


Die größten Abschläge gab es bei Anteilsscheinen von Mercedes-Benz, Bayer und Continental. Die größten Gewinne gab es entgegen dem Trend bei Rheinmetall, Siemens Health und Symrise.

"Der Dax kann sich im weiteren Handelsverlauf auf dem Kursniveau von 18.400 Punkten halten", sagte Experte Andreas Lipkow. "Die Marktteilnehmer halten sich vornehm an den Seitenlinien auf und warten auf die Anhörung des US-Notenbankvorsitzenden Jerome Powell vor dem Bankenausschuss. Das Handelsvolumen ist weiterhin gering und die zögerliche Grundhaltung der Investoren spiegelt sich auch in der fast ausgeglichenen Gewinner-Verlierer-Verteilung im Dax wider. Das wird sich bis zum späten Nachmittag nicht groß ändern."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag kaum verändert (-0,02 Prozent): Ein Euro kostete 1,0824 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9242 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 85,48 US-Dollar, das waren 27 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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