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Der Tote am Bahnhof: Es war ein Unfall



Helmstedt

Der Tote am Bahnhof: Es war ein Unfall

von Alexander Panknin


Der Mann hat den nahenden Zug vermutlich nicht kommen sehen. Symbolfoto: pixabay
Der Mann hat den nahenden Zug vermutlich nicht kommen sehen. Symbolfoto: pixabay

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Helmstedt. Am Montagmorgen in der vergangenen Woche entdeckte ein Lokführer beim Rangieren am Helmstedter Bahnhof die Leiche eines 44-jährigen Helmstedters. Mittlerweile steht fest: es handelte sich um einen bedauerlichen Unfall.



Während die genauen Hintergründe vorerst noch unklar waren, ergaben die weiteren Ermittlungen, dass sich der Mann sehr wahrscheinlich ohne Fremdeinwirkung auf dem Gleis befunden hatte und daraufhin von einem Zug angefahren wurde. Hinweise auf einen Suizid konnten die Beamte nicht finden, so erklärte Sven-Marco Claus, Polizeisprecher für Helmstedt.

Es habe sich hier vermutlich um einen Unfall gehandelt, wurde die Leiche des Mannes doch an einer bekannten Stelle gefunden: einem Trampelpfad, der vielen ungeduldigen Helmstedtern heimlich als Gleisüberquerung dient. Der Mann wurde am Morgen, gegen 8.10 Uhr gefunden. Das Unglück muss sich in der Nacht abgespielt haben, so Claus. Ob der Mann unter Alkoholeinfluss gestanden hatte, sei nicht weiter verfolgt worden, da es für die Ermittlungen keine weitere Rolle gespielt habe. Hier war wichtiger zu prüfen, ob es sich um ein Gewaltverbrechen gehandelt hat. Da an dem Körper des Toten keine diesbezüglichen Hinweise darauf festzustellen waren, gehen die Beamten von einem Unfall aus.


Interessant: Der Zug, von dem der Mann getroffen sein soll, konnte nicht ausfindig gemacht werden.

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