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Destedter Grüne fordern Tempo 30 auf Hemkenroder Straße



Wolfenbüttel

Destedter Grüne fordern Tempo 30 auf Hemkenroder Straße

Über das Thema wird bereits seit 2012 diskutiert.

Von links: Dr. Diethelm Krause-Hotopp (stellv. Ortsbürgermeister) und Ulli Kleinfeldt (Schulleiter der GS Destedt) setzen sich für Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße im Bereich der Schule ein.
Von links: Dr. Diethelm Krause-Hotopp (stellv. Ortsbürgermeister) und Ulli Kleinfeldt (Schulleiter der GS Destedt) setzen sich für Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße im Bereich der Schule ein. Foto: Ulli Schwarze

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Destedt. Seit vielen Jahren wird auch in der Ortschaft Destedt darüber diskutiert, wie der Verkehr für Fußgänger und Radfahrer aller Altersgruppen gefahrloser gestaltet werden kann. Bereits bei einer Einwohnerversammlung 2012 wurden Klagen über zu schnelles Fahren auf der Hemkenroder Straße geäußert. Hier liegen kurz vor dem Ortsausgang zwei Kindergärten und die Grundschule Destedt in unmittelbarer Nähe zur Kreisstraße. Auf Antrag der Grünen unterstützte der Ortsrat im Mai 2015 die Forderung nach Tempo 30 auf der Hemkenroder Straße. Nun sprach der stellvertretende Ortsbürgermeister Dr. Diethelm Krause-Hotopp das Thema im Gespräch mit der Landrätin Christiana Steinbrügge erneut an, wie die Destedter Grünen in einer Pressemitteilung berichten.



Auch die damals für Verkehr zuständige Landtagsabgeordnete der Grünen, Susanne Menges, habe sich im August 2015 von dieser Forderung in einem Gespräch vor Ort mit Anwohnern, dem Schulleiter und der Elternratsvorsitzenden überzeugt. Einstimmig habe sich der Cremlinger Gemeinderat im Februar 2017 der Forderung nach Tempo 30 angeschlossen. „Der Antrag ist an die Verwaltung des Landkreises, die Straßenverkehrsabteilung und den Kreistag Wolfenbüttel zur weiteren Beratung zu leiten“, forderten die Ratsmitglieder. Bei der folgenden Verkehrsschau im Oktober 2018 sei im Protokoll festgehalten worden, dass „ein Antrag nicht genehmigungsfähig“ sei. Danach sei das Thema von der Tagesordnung verschwunden.

Seit 2016 bestehe die Regelung, dass Kommunen vor Kindergärten und Schulen Tempo 30 anordnen können. Schulleiter Ulli Kleinfeldt könne nicht verstehen, dass Tempo 30 nicht möglich sein soll, „nur weil die Schule nicht unmittelbar an der Kreisstraße, sondern um die Ecke liegt“.
Krause-Hotopp habe die Landrätin darauf aufmerksam gemacht, dass zum Beispiel in Braunschweig, auch wenn der Kindergarten nicht direkt an der Straße liegt, die Behörde Tempo 30 Schilder habe aufstellen lassen. Die Landrätin habe zugesagt, den Beschluss des Gemeinderates erneut einer Prüfung unterziehen zu lassen.


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