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Die neue Heimat kennenlernen: Schüler besuchen Orte des Welterbes



Goslar

Die neue Heimat kennenlernen: Schüler besuchen Orte des Welterbes


Schüler und Begleitpersonen besuchten bei vier Veranstaltungen verschiedene Orte, um ihre neue Heimat kennenzulernen. Fotos: BIZ
Schüler und Begleitpersonen besuchten bei vier Veranstaltungen verschiedene Orte, um ihre neue Heimat kennenzulernen. Fotos: BIZ

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Goslar. Im Rahmen des Projektes Weltkulturerbe Goslar und Rammelsberg, das in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Goslar durchgeführt wurde, besuchten Schüler des Bildungs- und Interkulturellen Zentrums (BIZ) e. V., die überwiegend aus Syrien stammen, verschiedene Orte bei vier Veranstaltungen, um ihre neue Heimat kennen zu lernen.



Den Bericht der Schüler und Begleitpersonen veröffentlicht regionalHeute.de unkommentiert und ungekürzt.

Am 25. November 2017 erhielten wir auf einer Führung durch die Altstadt untera anderem Erläuterungen zum Rathaus, dem Haus der Kaufleute, dem Großen Heiligen Kreuz und zum Siemenshaus.



Bei der zweiten Veranstaltung am 9. Dezember 2017 erklärte uns die Stadtführerin die beeindruckenden Wandmalereien des Malers Wislicenus. Anschließend begaben wir uns in die St.-Ulrichs-Kapelle, um den Sarkophag Heinrichs III. anzusehen sowie die Gewölbe des Wintersaales. Ganz besonders eindrucksvoll war für uns das Evangeliar Heinrichs III.

Nach dem Besuch der Kaiserpfalz stiegen wir auf den Turm der Marktkirche. Viele waren erstaunt, wie viele Stufen zu erklimmen waren und wie laut es ist, wenn die Glocke gerade dann schlägt, wenn man ganz oben auf dem Turm steht und Goslar betrachten kann.


Am 13.Januar fuhren wir mit der Grubenbahn in den Rammelsberg ein, um zu erfahren, wie in den 1950er und 1960er Jahren Kupfer-, Blei-, Eisen- und Silbererz abgebaut wurde. In dem sich anschließenden Workshop Lehrjahre sind keine Herrenjahre arbeiteten die Schüler an fünf verschiedenen Stationen, an denen sie die Tätigkeiten ausübten, die auch ein Bergmanns-lehrling erlernen musste: Balken eines Schachtes ab- und wieder aufbauen, Holz sägen, Geröll in einen Hunt laden, Krankentransport durchführen und Mineralien bestimmen.

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Die Veranstaltung Wohnen und Arbeiten, die am 20. Januar, stattfand, führte uns unter fachkundiger Anleitung vom Marktbrunnen zum Bergmannshaus in der Forststraße, das wir auf allen Etagen erkunden konnten. Weiter ging es zur Klauskapelle, in die die Bergleute vor Schichtbeginn zum Gottesdienst gingen. Schließlich machten wir uns auf den Weg in den Roederstollen, in dem wir das große Kehrrad kennenlernten, das mittels Wasserkraft Erze aus dem Bergwerk transportierte. Sehr beeindruckend waren die prächtigen Tropfsteine mit Farben von weiß, gelb und braun bis grün und blau.

Am 27. Januar trafen wir uns zu unserer Abschlussveranstaltung: Nach einer schriftlichen Überprüfung der während des Projektes erworbenen Kenntnisse bereiteten die Schüler in vier Gruppen jeweils ein Plakat mit Fotos und Prospektmaterial zu den einzelnen Teilen unseres Projektes vor und präsentierten ihre Ergebnisse den gesamten Teilnehmern. Danach erhielt jeder Schüler ein Zertifikat und ein Stück Erz als Erinnerung.


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