Diebstähle aus Wohnungen: Einbrecher steht vor Gericht

Der 27-Jährige hat dabei mit mehreren Personen zusammengearbeitet.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Braunschweig/Wolfenbüttel. Am morgigen Montag muss sich ein 27-Jähriger wegen schweren Bandendiebstahl vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Er soll in mindestens fünf Fällen gemeinsam mit weiteren Personen in Wohnungen eingedrungen sein, um dort Wertgegenstände zu stehlen. Der Angeklagte soll sich seit spätestens Anfang 2020 in Braunschweig mit weiteren Landsleuten aufgehalten haben und mit diesen gemeinsam den Entschluss gefasst haben künftig durch die Begehung von Wohnungseinbruchsdiebstählen den Lebensunterhalt zu finanzieren. Dies geht aus einer Prozessvorschau des Landgerichts Braunschweig hervor.


Eine Unterkunft in Braunschweig habe dabei als Warenlager dienen sollen. In Umsetzung des Tatplans habe der Angeklagte und weitere Personen verschiedene Orte in Niedersachsen ausgewählt, diese Orte aufgesucht und seien arbeitsteilig und in verschiedenen Personenkonstellationen vorgegangen: während zwei von ihnen in das jeweilige Wohnhaus eingedrungen sein sollen, soll ein Dritter außerhalb des Wohnhauses Wache gestanden und über eine sogenannte Standleitung telefonischen Kontakt gehalten und sie gegebenenfalls gewarnt haben.

So habe sich der Angeklagten unter anderem am 9. Januar 2020 mit zwei weiteren unbekannten Personen zum Wohnhaus der Geschädigten begeben, um dort einzubrechen und Stehlenswertes mitzunehmen. Einer der Täter habe vor dem Wohnhaus Wache gehalten und zu diesem Zweck eine Handy-Standleitung mit den anderen aufgebaut, die sich zur Rückseite des Hauses begeben haben sollen und dort über die Terrassentür in das Haus eingedrungen und dieses anschließend durchsucht haben sollen. Sie sollen hierbei Gegenstände im Gesamtwert von 1.845,95 Euro mitgenommen haben.


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