Braunschweig-Wolfsburg. Der Aufsichtsrat der Volksbank BRAWO hat mit sofortiger Wirkung Heiner Arnoldi zum dritten Vorstand der Volksbank BRAWO bestellt. Der 62-jährige Restrukturierungsexperte war zuletzt Sonderbeauftragter der Bafin bei der Volksbank Düsseldorf Neuss und soll schwerpunktmäßig die erforderliche Restrukturierung vorantreiben und damit maßgeblich zur Sanierung beitragen. Heiner Arnoldi werde zeitnah seine Arbeit aufnehmen und vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsicht in den Vorstand aufrücken, kündigt die Volksbank in einer Pressemitteilung an. Damit sei – gut einen Monat nach der sofortigen Freistellung des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Brinkmann und der damit verbundenen Zäsur in der Geschäftsstrategie – jetzt eine erste wichtige Weichenstellung für die Neuausrichtung der Volksbank geleistet.
Detlef Bade, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank BRAWO, sieht in der Bestellung von Heiner Arnoldi einen wichtigen Schritt für die Neuausrichtung: „Wir sind froh, mit Heiner Arnoldi einen ausgewiesenen Experten in Sanierungsfragen gefunden zu haben. In der Neuausrichtung der Volksbank Düsseldorf Neuss hat er als Bafin-Sonderbeauftragter zuletzt einen entscheidenden Beitrag geleistet und dabei die DNA des genossenschaftlichen Bankensektors kennengelernt. Mit Heiner Arnoldi blicken wir jetzt nach vorne und wünschen ihm für seine Aufgabe viel Erfolg“.
Restrukturierung der Volksbank BRAWO steht an
Heiner Arnoldi kommentiert seine Entscheidung, in den Vorstand der Volksbank einzurücken, so: „Ich trete mein Mandat mit Freude und Respekt an. Wir werden jetzt zeitnah in die Restrukturierung einsteigen und zügig damit beginnen, die Komplexität zu reduzieren, um die Neuausrichtung der Volksbank BRAWO zu starten.“
Lars Berkefeld, Vorstandssprecher der Volksbank BRAWO, begrüßt die Entscheidung des Aufsichtsrats: „Sein hervorragendes Verständnis von Marktstrukturen und seine Restrukturierungserfahrung sind entscheidend für die Neuausrichtung der Volksbank BRAWO. Mit seiner Kompetenz bereichert Heiner Arnoldi die Vorstandsarbeit in einer herausfordernden Phase.“
Heiner Arnoldi erhalte zunächst einen Zwei-Jahres-Vertrag. Der gebürtige Münchner hatte bereits die Transformation der FleetCompany, einer VW-Tochtergesellschaft verantwortet. Zwischen 2007 und 2022 hatte er verschiedene Verantwortlichkeiten bei Sal. Oppenheim, seit 2017 als Vorstand.

