Wolfenbüttel

Dieter Lorenz: Worte zur Kommunalwahl


Der Sickter Altbürgermeister Dieter Lorenz sendet eine Bitschaft zur Kommunalwahl. Foto: Privat
Der Sickter Altbürgermeister Dieter Lorenz sendet eine Bitschaft zur Kommunalwahl. Foto: Privat Foto: Privat

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06.08.2016




Sickte. Der Sickter Altbürgermeister Dieter Lorenz sendet eine Bitschaft zur Kommunalwahl 2016, mit der Idee, mehr Interesse zu wecken und so eine bessere Wahlbeteiligung zu schaffen. Die Worte von Dieter Lorenz zur Wahl im September veröffentlichen wir unkommentiert und ungekürzt.
Liebe Bürgerinnen und Bürger, in unserem Landkreis Wolfenbüttel, wir wählen jeden Tag: Was zu essen, trinken, lesen und sehen – alles keine Frage.Wir wählen auch Menschen, die wir mögen. Und freuen uns, wenn dabei sich was gutes ergibt und es zum Segen wird. Alle fünf Jahre wählen wir Menschen in Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreis. Am 11. September ist es soweit, was jeder durch die Wahlbenachrichtigung weiß. Bald werden die Kandidatinnen und Kandidaten „hängen“. In Aushangkästen, Prospekten, Zeitungen, die alle nach bekanntwerden drängen. Und wir Wählerinnen und Wähler können uns aussuchen, wen wir auf dem Stimmzettel buchen. Diese Chance lassen wir uns nicht entgehen. Nun wollen wir von den vielen Kandidaten mal etwas hören lesen und sehen.

Die Parteien haben bis zum 25.07.16 um 18 Uhr Menschen benannt und Einzelpersonen sich gemeldet. Die Wahlausschüsse überprüften die Vorschläge und ließen sie zu. Nun sind wir als Wählervolk am Zuge. Jeder Wahlberechtigte ab 16 Jahre kann, auf jedem Stimmzettel, drei Kreuze verteilen. Das ist doch eine tolle Sache, "wie ein Dreier im Lotto“, aber eigentlich viel mehr. Wie sollten wir vorgehen? Wir haben nur noch sechs Wochen Zeit, bis zum 11. September und die Zeit vergeht heutzutage schnell. Alle Kandidatenlisten und Einzelbewerber ansehen, bekannte Gesichter merken, besonders neue Bewerber suchen, und genau hinsehen, auch mal die ganz Jungen und ganz Alten im Gedächtnis behalten und die weiblichen Bewerber genauer betrachten. Jetzt sollte man ins Gespräch kommen mit seine "eventuellen" künftigen Ratsmitgliedern und Menschen von denen man sich am besten vertreten fühlt. Die Parteien bieten vieles an, von Kaffeetreffs, Kandidatenvorstellungen, Hausbesuchen, gesellige Zusammenkünfte. Man sollt einfach, hingehen mit den Leuten sprechen und seine "Eventuellkandidaten" unter Menschen erleben.

Auch mal Parteiprogramme geben lassen, um zu lesen, was in den kommenden fünf Jahren geplant ist. Nach diesen Informationen ist nur noch die für mich "richtige Mannschaft" auszusuchen und dann können wir loslegen, auf einem rosa, grünen, oder gelben, bzw. weißen Stimmzettel meine drei Kreuze zu machen. Bis jetzt haben wir viel Zeit eingesetzt, aber, es lohnt sich, denn wir vergeben unser Vertrauen für die kommenden fünf Jahre an gewählte Menschen. Dabei hoffen wir, dass sie das tun was sie versprochen haben. Ein Hinweis. Es geht um das was um, vor und für "unsere Haustür" geschieht, wie Kindergarten, Kinderspielplätze, Feuerwehr, Schulgebäude, Straßen, Fahrradwege, Abfallentsorgung, Wasser, Abwasser, Friedhof , Sportplätze und vieles örtliche mehr. Es geht um die kleine Politik die von Bürgern (die Gewählten) für Bürger gemacht wird. Es geht nicht um Merkel, Gabriel oder Andere in der großen Politik. Um diese für ihre Arbeit zu loben gibt es die Bundestagswahl und die kommt erst gegen Ende kommenden Jahres. Wir gehen am 11. September, oder vorher, bei Briefwahl, in der Gemeinde, zum Wählen, weil wir die Menschen kennen die wir wählen und, weil wir die danach auch noch sehen und mit ihnen reden können. Bei allem sollten wir dankbar sein, dass wir überall gute Verwaltungen haben die alles bestens vorbereiten. Das ist gelebte Demokratie von den Wählerinnen und Wählern über die Verwaltung bis zu den Gewälten. Eine gute Wahl wünscht Dieter Lorenz, Sickter Altbürgermeister.


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